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Borna Verwahrung der Entwässerungsstrecke unter Lobstädter Turnhalle in vollem Gange
Region Borna Verwahrung der Entwässerungsstrecke unter Lobstädter Turnhalle in vollem Gange
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12:24 25.10.2009
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Lobstädt

Die Planerin der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau- und Verwaltungsgesellschaft (LMBV) ist seit Beginn der Arbeiten in das Projekt involviert.

Wie berichtet, hatte die LMBV vor einigen Wochen zunächst umfangreiche Erkundungsbohrungen auf dem Areal vornehmen lassen. „Bei diesen Versatzbohrungen haben wir die Entwässerungsstrecke auch relativ schnell getroffen und die vorhandenen Hohlräume erkundet“, so Euchler-Feldmann weiter. Danach seien die Bohrungen mit Zwei-Zoll-Stahlrohren ausgebaut worden, um ein etwaiges Einsacken zu vermeiden. „Über diese Stahlrohre wird die Strecke jetzt verfüllt.“ Dabei komme eine Mischung aus Braunkohlefilterasche und Wasser zum Einsatz, die aus einem Spezialfahrzeug bis in rund 35 Meter Tiefe gepumpt werde. Einmal ausgehärtet, sei die Masse dann härter als Beton. Während der Arbeiten werde mittels Messgeräten permanent der am Bohrloch anliegende Druck ermittelt.

Seit dem Beginn dieses auch als Verwahrung bezeichneten Prozesses letzte Woche habe das bauausführende Unternehmen BLZ Geotechnik GmbH aus Gommern bis Montag schon etwa 530 Tonnen des Gemischs eingebracht. „Den für die vollständige Verfüllung der Entwässerungsstrecke notwendigen Materialbedarf schätzen wir grob auf das Doppelte dieser Menge“, erläuterte Euchler-Feldmann. „Wahrscheinlich werden die Arbeiten noch etwa 14 Tage in Anspruch nehmen.“ Den Kostenaufwand für die Maßnahme bezifferte die Bergbauingenieurin auf rund 55000 Euro.

Euchler-Feldmann legte in diesem Zusammenhang Wert auf die Feststellung, dass die LMBV nicht Rechtsnachfolgerin des Bergbauobjekts „Tagebau Borna“ sei. Bislang sei auch noch nicht geklärt, ob die Risse an der Turnhalle tatsächlich auf die Überbleibsel des einstigen Braunkohleabbaus zurückzuführen sind. Ein erstes Gutachten hatte diese Vermutung nicht bestätigt. Die LMBV werde in Lobstädt auf der Grundlage des vierten Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung tätig. Die entstehenden Kosten schulterten Bund und Freistaat dann jeweils zur Hälfte.

Markus Tiedke

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