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Viel Lob für "Wanne"-Chefin in Rötha

Viel Lob für "Wanne"-Chefin in Rötha

Der Röthaer Jugendclub "Die Wanne" feierte am Sonnabend sein 10-jähriges Bestehen. Viele Jugendliche trafen sich in der Grundschule, in deren Kellerräumen sich der beliebte Freizeittreff befindet, um gemeinsam mit den Gästen den Nachmittag zu verbringen und auf die Höhen und Tiefen der Jugendclubgeschichte zurückzublicken.

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Heike von Steinsberg mit Orchideenbukett und einigen "ihrer" Jugendlichen sowie Jamila Bauer, Vorsitzende des Trägervereins Columbus Junior (7.v.r.).

Quelle: Jochen Schmalz

Rötha. Anfang 2003 suchten junge Röthaer Räumlichkeiten, die sie als Treffpunkt nutzen könnten. Nach Gesprächen mit dem Bürgermeister stand fest, dass die Kellerräume der Schule, wo früher das städtische Wannenbad untergebracht war, eine Möglichkeit wäre. Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten war im Juli 2004 in der "Wanne" Einzug. Seitdem ist dies ein beliebter Treffpunkt für Kinder und Jugendliche, der verschiedene Freizeitbeschäftigungen bietet, aber auch Anlaufpunkt bei Problemen ist.

Einige moderne Wandbilder zieren neben den gemütlichen Einrichtungsgegenständen die Räume. Eine kleine Bar, Tresen, Tischtennis, Fußballkicker, ein Computerzimmer und vieles mehr sind im Keller untergebracht. Eine Rückschau auf die vergangenen zehn Jahre bekamen Besucher anhand von Zeitungsartikeln und vielen Fotos an den Wänden.

Zu den Jubiläumsgästen gehörten auch Bürgermeister Ditmar Haym (parteilos), der in seiner Rede im Namen der Stadt dem Verein Columbus Junior für die große Unterstützung dankte. Als Geschenk für den Club übergab er ein historisches Röthaer Stadtbild. Die Vorsitzende von Columbus Junior, Jamila Bauer, einem freien Trägerverein der Jugendhilfe, freute sich über die vielen Jugendlichen zur Feierstunde, dankte ihnen und vor allem Leiterin Heike von Steinsberg für die engagierte Arbeit.

Die 18-jährige Denise aus Rötha, die bereits 2004 als Achtjährige zum ersten Mal im Jugendclub war, hilft heute viel mit im Treff und sprach im Namen der Jugendlichen den Dank an den Trägerverein aus und an alle, die den Jugendclub unterstützen, wie die Sparkasse Leipzig. Aber vor allem lobte sie Heike von Steinsberg, zu der man mit allem kommen könne, was man auf dem Herzen hat. Sie sei im Club die "Mutti" und werde von allen Jugendlichen total respektiert.

Auch mit der Röthaer Feuerwehr hat der Treff gute Verbindung, unterstützt er doch die Feuerwehr seit Jahren zum Feuerwehrfest mit einer Bastelstraße.Viele Veranstaltungen finden im Jugendclub statt, zum Beispiel Tischtennisturniere, Grillabende, Clubdinner und Halloween. Renovierungsarbeiten und Hausputz erledigen die jungen Leute selbst.

Geöffnet ist der Treff für 14- bis 27-Jährige täglich von 15 bis 20 Uhr und am Wochenende bis 21 Uhr. Zurzeit nutzen dieses Angebot etwa 30 Jugendliche. Sie wünschen sich für die Zukunft, dass alles so bleibt, wie es ist, und der Club nie seine Pforten schließt. Und Heike von Steinsberg hat den Wunsch, eine Mitarbeiterin zur Unterstützung zu bekommen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.06.2014
Jochen Schmalz

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