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Borna Vierbeiner zeigen in Rötha ihre sportliche Seite
Region Borna Vierbeiner zeigen in Rötha ihre sportliche Seite
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20:26 15.10.2017
Sportlich: Die Hunde haben ein rasantes Tempo vorgelegt, hier beim Slalom. Der 2. Stauseepokal hat gute Resonanz gefunden. Quelle: René Beuckert
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Rötha

In Rötha beteiligten sich am Wochenende etwa 90 Hundesportfreunde am zweiten Stauseepokal. Die erste Veranstaltung dieser Art fand vor einem Jahr statt und war beide Tage von Regen begleitet. Doch dieses Mal, nachdem sich die Wolken am Vormittag verzogen hatten, zeigte sich der Himmel mit strahlendem Sonnenschein.

Der 2. Stauseepokal hat gute Resonanz gefunden. Quelle: René Beuckert

Resonanz gibt Mut zur zweiten Auflage

Der Veranstalter, der Hundesportverein Rötha, war froh, den Schritt zu dieser zweiten Veranstaltung gewagt zu haben. „Als wir das erste Turnier ins Leben riefen, wurden wir von einer regen Teilnahme überrascht. Das machte uns Mut, zum 2. Stauseepokal einzuladen, und dem Aufruf sind auch wieder zahlreiche Hundesportfreunde gefolgt“, stellte Sven Gunatowski vom Röthaer Verein fest. „Unsere Vereinsmitglieder stehen hinter der Sache und nehmen den Mehraufwand, den eine solche Veranstaltung mit sich bringt, gern in Kauf“, sagte der Vereinschef. Selbst die Verpflegung übernehmen sie in eigener Regie. „Unsere Vereinsfrauen haben sogar Kuchen gebacken“, fügte Anke Benkwitz hinzu.

Der 2. Stauseepokal hat gute Resonanz gefunden Quelle: René Beuckert

Lob für gute Vorbereitung

Wer am Wochenende am Turnier teilnahm, musste eine Begleithundeprüfung vorweisen können, die ihn qualifizierte. Die meisten Teilnehmer stammten aus Mitteldeutschland, wobei auch einige aus Baden-Württemberg und Berlin an den Start gingen. Gestartet wurde, der Hunderasse entsprechend, in mehreren Disziplinen. Für Teilnehmerin Harriet Wache aus Zwenkau ist es wichtig, mit dem Hund gemeinsame Aktionen zu unternehmen, und eine solche Veranstaltung biete diese. „Auch wenn es sich um Wertungsprüfungen handelt, steht der Spaß für Hund und Besitzer an erster Stelle. Natürlich ist auch der Ehrgeiz, einen Pokal zu erringen, mit dabei. Doch wesentlich ist, dass der Hund Freude am Wettkampf hat“, hob sie hervor. Juliane Giewolies brauchte nur 28 Minuten mit dem Auto von Merseburg bis nach Rötha. „Nicht nur die Entfernung ist günstig, auch die Veranstaltung ist gut vorbereitet“, stellte sie fest. Da Sport ihr von Haus aus liege, verbinde sie diesen mit dem Hund. Ihre gute Erfahrung mit der Veranstaltung im Vorjahr war ausschlaggebend, auch am 2. Stauseepokal teilzunehmen.

Der 2. Stauseepokal hat gute Resonanz gefunden Quelle: René Beuckert

Auch Sylvia Ehlig hatte sich das Röthaer Ereignis zum zweiten Mal nicht entgehen lassen. „Für mich zählt das sportliche Geschehen, was dem Hund genauso wie mir gefällt. Ebenso gehört die Gemeinschaft mit dazu. Obwohl Wettkampfbedingungen herrschen, denn jeder möchte mit seinem Hund einen vorderen Platz erringen, gehen die Teilnehmer fair miteinander um“, stellte sie fest. Auch sei es die familiäre Atmosphäre, die ihr hier gefalle. „Manche Teilnehmer kenne ich von anderen Veranstaltungen und komme gern mit ihnen ins Gespräch.“

Der 2. Stauseepokal hat gute Resonanz gefunden. Quelle: René Beuckert

Fun-Turnier für 2018 geplant

Jetzt schon haben die Mitglieder des Hundesportvereins das kommende Jahr im Blick. „Da starten wir ein so genanntes Fun-Turnier, bei dem es nicht um Punkte geht, sondern vielmehr der Umgang mit dem Tier im Vordergrund steht“, hob Sven Gunatowski das bevorstehende zehnte Ereignis hervor.

Der 2. Stauseepokal hat gute Resonanz gefunden. Quelle: René Beuckert

Von René Beuckert

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