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Borna Virtuell durchs Reichstor schweben
Region Borna Virtuell durchs Reichstor schweben
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12:58 17.01.2017

Die Schau ist bis zum 10. November zu sehen.

 In der Ausstellung geht es um die Frage, was 200 Jahre nach dem weltgeschichtlichen Ereignis bei Leipzig bleibt, heißt es aus dem Museum. Dort wird derzeit die neue Schau, bei der auch ein Wandbild im Comicstil des Künstlers André Martini zu sehen ist, vorbereitet. Im Kern geht es in der Ausstellung um die Geschehnisse im Leipziger Süden. Dabei liegen den Besuchern verschiedene "Stolpersteine" im Weg. Dazu gehören nach Angaben der Ausstellungsmacher ein Turm aus Konservendosen, ein Mantel aus dem Jahr 2013 und das Bürgerliche Gesetzbuch.

 Mit "Nachrichten aus dem Landkreis" werden die Besucher direkt in den Süden von Leipzig gelotst, wo sie und mit zahlreiche Ereignissen aus dem Jahr 1813 konfrontiert werden. Gezeigt werden Objekte wie ein Feldlazarettbesteck von 1813 aus Frohburg, Münzen aus dem Völkerschlachtjahr aus ganz Europa, aber auch Munition, Waffen und Uniformen. Zu sehen ist auch eine kleine Zinnfigurenarmee, die aus der Wand des Museums in den Raum marschiert.

 Die Ausstellung beleuchtet auch, welcher europäische Herrscher wann und wo in Borna war und wie die Stadt um 1813 aussah. Das sehen die Besucher anhand des digitalen Stadtmodells der Firma Architools 3D. In einem virtuellen Rundflug können Museumsbesucher durch das Reichstor auf den Markt schweben und dort die Herrscher, gezeichnet vom Künstler Martini, erleben.

 Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden des Verbandes "Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813", Michél Kothe, vorbereitet. Dem Museum stehen dabei zahlreiche Partner zur wissenschaftliche Beratung zur Seite. Zu den Unterstützern gehören nach Angaben des Museums auch der Verein Route Napoléon de Saxe 1813, der Geschichtsverein Borna, das Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain sowie das Museum Schloss Frohburg, der Kohrener Geschichtsfreunde-Verein und der Förderverein Rötha "Gestern. Heute. Morgen.".

 Am Internationalen Museumstag, dieses Jahr am 12. Mai, wird das "Spiel- und Aktionszimmer" mit Spielen aus der Zeit um das Jahr 1800 zur Attraktion. In einer gesonderten Präsentation erhalten Museumsbesucher auch Informationen über den gebürtigen Bornaer und Erbauer des Leipziger Völkerschlachtdenkmals, Clemens Thieme.

 © Kommentar Seite 29

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.04.2013

Nikos Natsidis

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