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Borna Vollkorn-Fitmacher und Tipps vom Profi für Radler
Region Borna Vollkorn-Fitmacher und Tipps vom Profi für Radler
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14:04 07.05.2011
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Da überrascht es nicht, dass in die Veranstaltung am Pfingstsonntag, 12. Juni, die Deutsche Radmeisterschaft der Bäcker und Konditoren eingebunden ist. Derweil üben die Jedermann-Teams von Unterstützer Mibrag aus Profen mit Rad-Profi Robert Förster.

NSC-Renndirektor Harald Redepenning ist froh über das Engagement der Unternehmen, die dem Radsport-Ereignis zur Seite stehen. „Nicht nur wegen der finanziellen und materiellen Hilfe, sondern auch, weil sie sich aktiv einbringen, selbst teilnehmen." Zudem helfe das, im Gespräch zu bleiben. Fürs Profi-Rennen ist noch kein neuer Stand erreicht, bemühen sich die Verantwortlichen weiter um Spitzensportler.

Nach dem Brot Radlerkruste im Vorjahr zieht die Bäckerei nun mit dem Radlerbrötchen nach. Backhaus-Chef Jens Hennig sprach von einem relativ hohen Vollkorn-Anteil und wieder beigefügten Möhren. Nicht festlegen will er sich, ob es das Leistungsvermögen der Radler steigert. Ein Teil des Erlöses kommt aber dem Nachwuchs des NSC-Mit-Veranstalters Radfahrer-Verein Zwenkau zugute.

Mit seinem Unternehmen ist Hennig Pate der „schwarzen Tour" rund um Zwenkau bei den NSC-Radwanderungen. Dafür zeigt er auch betrieblich Flagge, vielmehr Tüte. Eine halbe Million dieser Papierverpackungen fürs Brot hat er mit dem „Rad-Spaß für die ganze Familie!" bedrucken lassen.

Und dann gibt es da noch ein Backhaus-Team von 14 Akteuren. Nachdem Jens Hennig im Vorjahr mit fünf Bekannten und Mitarbeitern erstmals an den NSC teilgenommen hatte, wird regelmäßig trainiert. Nach der gestrigen Pressekonferenz nahm ein Sextett eine 60-Kilometer-Runde unter die Reifen. Fast alle aus der Truppe werden die Jedermann-Strecke über 70 Kilometer in Angriff nehmen - und gleichzeitig für die Deutsche Meisterschaft der Bäcker und Konditoren gewertet werden. „Hier kann jeder starten, der irgendwie mit dem Backhandwerk zu tun hat, also auch Zulieferer und Vertrieb", sagt Gunter Häntzsch, der hierfür mit die Fäden zieht. Gut 150 Starter werden erwartet. Die über 60-Jährigen dürfen den 30-Kilometer-Kurs absolvieren. „Wäre schön, wenn wenigstens einer der Teilnehmer in typischer Bäckerkleidung kommt", regte Renndirektor Redepenning an.

Auf die längeren Strecken haben es die Mibrag-Teams abgesehen. Wertvolle Tipps in Theorie und Praxis erhielten sie am Dienstag von Robert Förster, Rad-Profi im US-Team United HealthCare. Kaum aus dem Flieger von der Asturien-Rundfahrt, war er nach Profen gebraust, im Gepäck den zweiten Saisonsieg. Nicht nur hartes Training, auch Regeneration seien wichtig, erklärte der Markkleeberger. Gut gefüllte Trinkflaschen, Riegel und Gels für den schnellen Energieschub vermeiden einen Hungerast. Sein Rezept gegen Stürze: „Lenker festhalten, geradeaus fahren, hochkonzentriert, keine Schlenker oder sich rumdrehen." Falls es dennoch zum unsanften Abstieg kommt, rät er „Lenker festhalten und Körper anspannen". Dadurch erlief sein letzter Crash, als er bei der Polen-Rundfahrt in der Schlussphase mit 60 Stundenkilometern in die Bande knallte, glimpflich.

Olaf Krenz/Gislinde Redepenning

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