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Borna WM-Aktionswoche im Freizeitzentrum Borna
Region Borna WM-Aktionswoche im Freizeitzentrum Borna
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20:03 10.07.2018
Freuen sich schon auf die fertigen Blinis (v.li.): Amy, Emely, Danilo Naumann, Zahraa, Vivien, Max, Katja Putzschke und Fenja. Quelle: Foto: Sophie Aschenbrenner
Borna

Als Deutschland in der Vorrunde der Fußball-WM gegen Südkorea rausgeflogen ist, hat sie sich gefreut, erzählt Emely mit einem breiten Grinsen. Die 15-Jährige ist riesiger K-Pop-Fan. K-Pop steht für Korean Popular Music, koreanischsprachige Popmusik. Gemeinsam mit ihrer Freundin Vivien lädt sie sich die neuesten Lieder herunter. Noch lieber tanzen die beiden aber auf K-Pop, erfinden eigene Choreographien oder schauen sich Schritte von Youtube-Videos ab.

Viele Aktionen passend zur WM

Fußball sei also eigentlich nicht so ihr Ding, sagt Vivien. Die WM-Woche des Freizeitzentrums in Borna findet sie trotzdem interessant. Passend zur Weltmeisterschaft fanden und finden verschiedene Aktionen statt: gemeinsames Girlandenbasteln, ein Tischkickerturnier, der Besuch der Red-Bull-Arena in Leipzig – und gemeinsames Kochen, und zwar russisch, um das Gastgeberland ein bisschen besser kennenzulernen. Zupfkuchen haben die Jugendlichen schon gebacken, und am Dienstag standen Blinis auf dem Speiseplan, kleine russische Eierkuchen aus Hefeteig.

Gute Resonanz auf Angebote

Dafür versammeln sich die Kinder und Jugendlichen rund um Katja Putzschke. Die stellvertretende Leiterin des Jugendzentrums verteilt Aufgaben, jeder will helfen, die Stimmung ist ausgelassen, alle haben Hunger. „Bisher wurden alle Aktionen der WM-Woche gut angenommen“, sagt Putzschke. Während der Hefeteig geht, erzählen die Teilnehmer vom Stadionbesuch am Montag.

Der 12-jährige Max kennt sich am besten aus. Er ist Mitglied eines RB-Fanclubs, war vorher schon viermal in der Red-Bull-Arena. Vivien dagegen hat viel Neues erfahren, erzählt sie. Beeindruckt waren alle, vor allem von der Größe des Stadions und den luxuriös ausgestatteten Kabinen der RBler.

Gemeinsam essen am langen Tisch

Max, Vivien, Emely und ihre zehnjährige Schwester Amy sind in den Ferien fast jeden Tag im Freizeitzentrum. „Immer, wenn es daheim langweilig ist“, sagt Amy. Beim Kochen stecken alle neugierig ihren Kopf über die Schüssel, die Vorfreude aufs gemeinsame Mittagessen steigt, als der Duft der ersten herausgebackenen Blinis durch die Küche zieht. Zum Essen versammeln sich alle an einem langen Tisch.

Danilo Naumann hat die WM-Woche organisiert. „Das macht wirklich Spaß“, sagt er. Er freue sich schon auf das abschließende Fußballturnier am Samstag. Bisher nehmen sechs Mannschaften teil, weitere Anmeldungen sind willkommen, sagt Naumann. Jede Mannschaft sollte fünf Feldspieler und einen Torwart haben. Am Freitag wird die Aktionswoche mit einem Grillfest abgeschlossen, und am Sonntag ist die Weltmeisterschaft dann auch in Russland vorbei. Und wer wird eigentlich Meister? Max ist sich ziemlich sicher: „Frankreich!“

Von Sophie Aschenbrenner

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