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15:53 08.01.2010
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Borna/Geithain

Die Winterdienste von Landkreis und Kommunen sind startklar. Bahn- und Busunternehmen sind auf Erschwernisse vorbereitet. Bei starkem Schnee und Wind könnten wegen Bruchgefahr einige Straßen gesperrt werden.

Die Bornaer Polizei wird ihre Schichten am Wochenende nicht verstärken, sagte am Freitag Revierleiter Thomas Krüger. Man sei aber darauf eingestellt, „dass es zu einer größeren Anzahl von Einsätzen kommen könnte“, etwa durch Verkehrsunfälle. Insofern wurden laut Krüger die Fahrzeuge noch mal voll getankt. Und die Verbindung zwischen Polizei und Straßendienst sei ohnehin gut, betonte Bornas Polizeichef. Er lobte die Verkehrsteilnehmer für ihr bislang umsichtiges Verhalten. Bei der ersten Schneewelle sei es nicht wie in anderen Wintern zu einer Unfallsteigerung gekommen. „Die Leute haben sich auf das Wetter eingestellt.“ „Es gibt ganz unterschiedliche Prognosen. Wir stellen uns auf eine größere Menge Schnee ein. Aber die Autofahrer sollten das auch tun“, sagte Hubertus Baumgarten, Chef der Straßenmeisterei in Borna. Mit neun Fahrzeugen sorge man bei Bedarf dafür, die Fahrbahnen freizubekommen, aber „zusätzliche Kräfte, die ich mobilisieren könnte, habe ich nicht“. Probleme könnten durch Verwehungen entstehen – oder durch Bäume, die unter der Schneelast zu brechen drohten. „Es ist nicht auszuschließen, dass dann einzelne Straßen gesperrt werden müssen“, so Baumgarten. Gefährdet seien erfahrungsgemäß die Verbindungen von Kohren-Sahlis in Richtung Streitwald und in Richtung Walditz. Im Ordnungssamt der Stadt Borna gibt es bereits seit Beginn der kalten Jahreszeit eine ständige Bereitschaft. Prinzipiell kommen alle verfügbaren Leute zum Einsatz, sagte Ordnungsamtsleiterin Silke Heisig. Dabei seien die Räumkräfte so eingestellt, dass sie nicht unmittelbar dann auf die Straße ausrücken, wenn die weiße Pracht von oben herunterkommt. „Es ist besser, wenn wir im Anschluss daran loslegen“, so die Ordnungsamtschefin. Das sei effektiver. „Im Grunde können wir nicht mehr machen als arbeiten. Und das tun wir auch am Wochenende, so gut es geht“, versicherte am Freitag Frank Viehweg. Der Chef des Geithainer Bauhofes ist verantwortlich für den Winterdienst in der Stadt und den Ortsteilen. Es stünden weder zusätzliche Fahrzeuge noch Arbeitskräfte zur Verfügung. „Wenn der Winter wirklich mit aller Kraft kommt, sehe ich vor allem außerhalb des Stadtgebietes Probleme“, sagte Viehweg. Er meint damit die kommunalen Verbindungen zu den Ortsteilen, namentlich nach Nauenhain, das höher und im freien Feld liegt. In Bereitschaft befinden sich ebenfalls die Bornaer Feuerwehrleute. Auch wegen ihres Neujahrsfeuers, zu dem die Brandschützer am Sonnabend wie ihre Kollegen andernorts auch einladen – in Borna konkret 17 Uhr auf den Witznitzer Hartplatz. Inwieweit das Abbrennen der Christbäume von eventuellen Witterungsunbilden beeinträchtig werden könnte, ließ Stadtwehrleiter Kai Noeske am Freitag Mittag offen. Wenn es nur schneie, „stört uns das wenig“. Die Feuerwehrleute seien aber in jedem Fall flexibel. „Wir hoffen, dass es nicht ganz so extrem wird“, sagte Martin Hübscher, Bereichsleiter Verkehr beim Busunternehmen Thüsac. Man stelle sich auf den Winter ein, sei letztlich aber vor allem vom Zustand der Straßen abhängig. Am Wochenende setze man vor allem kleinere, wendigere Busse ein und fahre vor allem auf größeren Straßen, so Hübscher: „Die Frage aber ist unter Umständen, wie es am Montagfrüh weitergeht, wenn auch der Schülerverkehr wieder rollen muss.“

Ekkehard Schulreich

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