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Wasser steht an der Wyhra auf ehemaligen Kleingarten-Flächen

Wasser steht an der Wyhra auf ehemaligen Kleingarten-Flächen

Wo sich einstmals mehrere Kleingartensparten befanden, finden sich jetzt nur noch mehr oder wenige freie Flächen. Zum Schutz vor Hochwasser, wenn die Wyhra wieder einmal ansteigen sollte.

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Wo einst Kleingärten standen, steht jetzt das Wasser. Es soll abgeleitet werden.

Quelle: Thomas Kube

Borna. Allerdings ist das Areal, auf dem sich einstmals die Sparten "An der Brücke", "Eichengrund", "Karl Liebknecht" und "Naturfreunde 1950" befanden bisweilen auch eher eine Art Feuchtbiotop. Und das, sagt Axel Bobbe, der Leiter der Talsperrenmeisterei Rötha, sei so nicht gewollt.

 

 

Weil ihre Gärten wie auch schon in vielen Jahren zuvor im Juni 2013 erneut unter Wasser standen, hatten die Kleingärtner die Nase voll. Sie strichen die Segel. Jetzt gibt es nur noch die "Naturfreunde", die aber nur noch 113 Kleingärten statt einstmals 156 zählen. Entstanden ist eine von Kleingärten befreite Fläche, die aber immer mal wieder mehr oder weniger mit Wasser vollläuft. Regenwasser sei das, sagt Bobbe, das allerdings nicht immer wie erhofft versickere. Der Grund liege im Boden, genauer gesagt in der Bodenbeschaffenheit. In Borna wie im gesamten Süden von Leipzig gibt es bindige Böden, die aus Lehm und Löss bestehen, und zwar in starken Schichten. Deren hervorragende Eigenschaft: Sie lassen Wasser nur mäßig versickern. "Das steht dort dann oft." Ein typisches Phänomen in der Leipziger Tieflandsbucht. Zu besichtige, so Bobbe, sei das auch an der Bundesstraße 95 in der Nähe von Rötha. Dort handle es sich allerdings um Grundwasser-Seen, die längst zu kleinen Biotopen mit Leben geworden sind.

 

 

Das allerdings ist am Ort der ehemaligen Gartensparten an der Wyhra so nicht vorgesehen. Die Flächen in Nähe des Flusses sollen ökologisch aufgewertet werden, wie der Talsperrenmeisterei-Chef sagt. Sollte die Wyhra zu viel Wasser führen, kann und soll es sich dort ausbreiten. Bobbe: "Kleingärten haben dort jedenfalls keinen Sinn." Es handle sich um einen klassischen Überschwemmungsbereich, "dort kommt das Wasser immer wieder hin". Und weiter: "Dort wird es jedenfalls niemals ein Golfplatz geben." Vielmehr sei dort eine "ökologisch wertvolle" Bepflanzung geplant.

 

 

Die Flächen hingegen, die Richtung Bebauung liegen, sollten nicht unter Wasser stehen. Geplant seien hier offene Wiesen, die von Menschen und Tieren gleichermaßen genutzt werden können. Inwieweit es hier in der Zukunft irgendwelche Einschränkungen gebe, sei noch unklar, so Bobbe weiter. Sollte das Areal dennoch unter Wasser stehen, müsse gehandelt werden. Dann werde das Wasser abgeleitet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.11.2014
Nikos Natsidis

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