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Borna Wehr löscht in Kleinprießligk und Brösen
Region Borna Wehr löscht in Kleinprießligk und Brösen
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11:18 10.07.2018
Feuerwehrleute löschen den Brand einer Strohpresse auf der Kippe beim Ortsteil Brösen. Quelle: Olaf Becher
Groitzsch

Gleich dreimal Alarm am Montag bei den Groitzscher Feuerwehren. Gegen 18 Uhr wurden die Wehren Gatzen, Michelwitz und Groitzsch zu einer unklaren Rauchentwicklung in das Groitzscher Ortsteil Kleinprießligk alarmiert, informierte am Dienstag Mike Köhler, Pressesprecher der Groitzscher Wehr.

Gleich zwei Brände mussten Feuerwehrleute Groitzscher Wehren, teils mit weiterer Unterstützung, am Montag löschen. Eine Strohpresse stand auf der Kippe bei Brösen in Flammen. In Kleinprießligk brannten an einem Futtersilo mehrere Gummimatten.

„Schon auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden“, berichtete er. An einem Futtersilo brannten etwa fünf Gummimatten. Mit zwei Rohren und einem Schaumrohr, sowie der Unterstützung der Agrar GmbH Auligk, habe man das Feuer zügig löschen können.

Strohpresse steht in Flammen

Doch der nächste Alarm folgte schon 19.30 Uhr. An der Randkippenstraße in Höhe des Ortsteils Brösen, stand auf einem Feld eine Strohpresse komplett in Flammen. „Das Feuer hatte sich bereits auf das Stoppelfeld und drei Strohrollen ausgebreitet“, so Köhler. Doch die Agross Großstolpen reagierte schnell und entzog mit einer Scheibenegge dem Feuer die Nahrung, so dass es sich nicht ausbreiten konnte.

Dreimal Alarm an einem Tag

Gemeinsam mit der Feuerwehr Pegau, die mit ihrem Tanklöschfahrzeug vor Ort war, konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Köhler: „Wie es zum Brand der Strohpresse kam und welcher Sachschaden entstand, sind der Feuerwehr nicht bekannt.“

Den ersten Alarm des Tages hatte es bereits Montagmittag gegeben. Gegen 13 Uhr war das Tanklöschfahrzeug der Groitzscher Wehr zu einem Feldbrand in das Thüringische Falkenhain alarmiert worden. „Dort sollten wir die Kameraden aus Meuselwitz unterstützen“, berichtete der Pressesprecher. Doch die Kameraden konnten noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle umkehren, die Hilfe der Groitzscher Wehr war nicht mehr nötig, informierte er weiter.

Von ie

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