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Wehrbau Elstertrebnitz: "Wir liegen wieder im Plan"

Wehrbau Elstertrebnitz: "Wir liegen wieder im Plan"

Seit Mai laufen die Arbeiten für das neue Wehr am Mühlgraben in Elstertrebnitz. "Der Umfluter ist jetzt fertiggestellt und auch die Spundwände stehen, damit sind die Voraussetzungen für den Bau des eigentlichen Wehrs geschaffen", sagte gestern Axel Bobbe, Leiter des Röthaer Betriebsteils der Landestalsperrenverwaltung, auf LVZ-Anfrage.

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Hier rammen Mitarbeiter der Firma Krause & Co neun Meter hohe Spundwände in den Boden.

Quelle: Mathias Bierende

Elstertrebnitz. Wie berichtet hatte es Zeitverzug bei diesem Vorhaben gegeben. Zwar war die Baustraße schon im November vergangenen Jahres fertig, aber danach stockte die Sache. Grund seien Verzögerungen in der Planung sowie Abstimmungen mit Fischerei und Naturschutz gewesen. Allerdings: "Wir haben dies jetzt wieder aufgeholt und liegen voll im Plan", so Bobbe.

Der Umfluter war notwendig, denn der Elstermühlgraben muss aus seinem bisherigen Bett verlegt werden, weil dort das neue Wehr gebaut wird. Die Spundwände werden zudem für die Abtrennung der Baugrube gebraucht. Da beides nun abgeschlossen ist, soll eine Firma aus Taucha jetzt mit dem eigentlichen Wehr anfangen.

Bis September soll der Betonbau stehen. Danach werde ein Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern die Stahlwasserbauteile anbringen. "Nach unseren Plänen soll das Wehr im November fertig sein", sagte der Talsperrenchef.

Noch einmal hatte es Diskussionen gegeben, dass das neue Wehr in Elstertrebnitz die Hochwassergefahr für benachbarte Orte erhöhen könnte. Seine Mitarbeiter hätten vor Ort erneut die Fakten erklärt. "Die Besorgnis ist nur scheinbar, sie ist mit nichts zu beweisen", sagte Bobbe. Kritik am Wehrbau äußerten zum Beispiel Einwohner der angrenzenden Gemeinden Beersdorf und Lützkewitz, die zu Sachsen-Anhalt gehören.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.06.2014
Carell-Domröse, Claudia

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