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Borna Weibliche Sicht in der Sport-Führung
Region Borna Weibliche Sicht in der Sport-Führung
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14:17 19.05.2015
Der Vorstand des Kreissportbundes: Schatzmeister Andreas Woda (v. l.), die Vizepräsidenten Raymund Töpfer und Barbara Lehmann, Präsident Wolfgang Klinger und Vizepräsident Michael Schramm. Quelle: Olaf Krenz

Ohne Gegenstimme und Enthaltung, wie es bei allen neun angetretenen Präsidiumsmitgliedern der Fall war. Neu ist nur Petra Ertel, die Lehmanns Nachfolge als Frauenwart antritt. Als Präsident wurde Wolfgang Klinger in eine nächste Runde geschickt. Der hatte zuvor eine größtenteils positive Bilanz der vergangenen fünf Jahre gezogen. Schatzmeister Andreas Woda präsentierte für das Geschäftsjahr 2013 einen Finanzüberschuss von knapp 84 000 Euro und den aktuellen Etat über 583 400 Euro.

Die 338 Vereine, die 39 670 Mitglieder im Kreissportbund versammeln, haben offensichtlich keine Probleme mit ihrer Dachorganisation. Zum einen hatten nur 62 Gemeinschaften ihre Vertreter zum Kreissporttag ins Kitzscheraner Rathaus entsandt. Und andererseits fand sich kein Redner in der Aussprache zu den Präsidenten- und Finanzberichten.

Wolfgang Klinger, der beruflich Erster Beigeordneter im Landratsamt ist, betrachtete die Zeit seit der Fusion der Vorgänger-Organisationen Muldental und Leipziger Land im September 2008 und dem ersten Kreissporttag mit Präsidiumswahl im April 2009. "Ein Rückblick auf die vergangenen fünf ereignisreichen Jahre zeigt, dass wir auf die Ergebnisse unserer Arbeit stolz sein können, die aber nicht im Selbstlauf, sondern durch engagierte und kooperative Zusammenarbeit mit unseren Vereinen und Verbänden erreicht wurde", sagte er. Und erinnerte an den Neuaufbau der KSB-Geschäftsstelle in Naunhof, an etablierte Breitensport-Veranstaltungen wie die Sieben-Seen-Wanderung in Markkleeberg, die Mulderegatta von Grimma nach Wurzen, die Kinder- und Jugendspiele im gesamten Kreis, die Seniorensportspiele in Frohburg und Machern sowie das Integrationssportfest in Borna. Für den Leistungssport hob Klinger die Deutschen Triathlon-Meisterschaften in Grimma und zehn Jahre Radrennen "Neuseen Classics" in Zwenkau hervor, das nun allerdings nach Leipzig abgewandert ist.

Die Zahl der Vereine wuchs seit 2010 um 20. Erfreulich sei, dass es nach drei Jahren mit Mitgliederrückgängen zuletzt wieder zwei Anstiege gab. "Nach den 890 Sportlern Zuwachs von 2013 liegt unser Organisationsgrad von Sportlern zur Gesamtbevölkerung bei 15,37 Prozent und damit über dem Landesdurchschnitt", freute sich der Präsident.

Finanzchef Woda (Vorstand bei der Leipziger Volksbank) stellte die im Vorjahr gegenüber dem Plan höheren Einnahmen von 628 700 Euro, geringeren Ausgaben von 544 800 Euro und damit ein erneut starkes Plus vor. Ein Großteil wird den Rücklagen zugeführt. "Aber 30 000 Euro wollen wir erneut als Kinder- und Jugendpauschale an die Vereine ausschütten", sagte er.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.05.2014
Olaf Krenz

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