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Borna Weihnachtsgala im Kulturhaus Böhlen war bestens besucht
Region Borna Weihnachtsgala im Kulturhaus Böhlen war bestens besucht
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11:41 12.12.2016
Zum prächtigen Eröffnungsbild und zur Einstimmung auf beeindruckende Stunden spielten die jungen Künstler des Galaorchesters. Quelle: Foto: Gislinde Redepenning
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Böhlen

Hunderte Lichter am prächtigen Nadelbaum und eine Weihnachtspyramide auf der Bühne im Kulturhaus Böhlen bilden traditionell die Kulisse für die Weihnachtsgala der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“. Schüler und Mitarbeiter freuten sich am Sonnabend über zwei ausverkaufte Vorstellungen. So hieß es gleich zum Auftakt zu einem prächtigen Bild mit dem Galaorchester der Musikschule „Alle Jahre wieder“. Es war kaum auszumachen, wer aufgeregter war: Die jungen Künstler, die das, was sie gelernt hatten, vor vollen Rängen präsentierten, die sangen, spielten und tanzten – oder die vielen Eltern, Großeltern, Geschwister und Verwandten, die kräftig die Daumen drückten und lautstark applaudierten.

„Das erste Konzert mit und für unsere Jüngsten beinhaltet mehr Weihnachtslieder. Es ist auch kürzer. Im zweiten Teil überwiegen die barocken Anteile“, erklärte Musikschulleiter Klaus-Dieter Anders, der als Moderator die Zeiten des Umbaus auf der Bühne nutzte, um kleine Episoden rund ums Fest vorzutragen. Beiden Galas gemeinsam war der letzte Part, in dem das Publikum zum Mitsingen aufgefordert war. Mit dem Galaorchester und Blasorchester erklang vielstimmig „O du fröhliche“ Rund 200 Mitwirkende waren in jeder Vorstellung dabei. Sie reisten aus dem gesamten Landkreis an. Ein Mammutprojekt, dem Klaus-Dieter Anders wie in jedem Jahr entspannt entgegenblicken konnte. „Es ist eine Herausforderung, aber auch das Schöne, die Kinder und Jugendlichen von Markranstädt bis Frohburg zusammen auf die Bühne zu bringen. Meine Kollegen haben alle sehr gut im Griff.“ Allen voran die stellvertretende Musikschulleiterin Renate Pank, die für eine perfekte Organisation sorgte, vom Garderobenplan über Getränke zwischendurch bis hin zu den Schokoladen-Nikoläusen für die ganz Kleinen. Ein begeisterndes Bild boten immer wieder die Kinder des Instrumentenkarussells und der Musikalischen Früherziehung, die als kleine Weihnachtsmänner und Weihnachtsmädchen auf die Bühne stürmten. Sie standen zum allerersten Mal im Rampenlicht und machten ihre Sache prima. Während manches Ensemble den Vormittag für eine Generalprobe nutzte, funktionierte das mit dem quirligen Nachwuchs nicht. „Den Auftritt können wir nur einmal üben, ganz kurz vorher“, lachte Anders.

Die jüngste Band probt in Borna. Paul Krone, Luis Telling und Benno Mikosch an den E-Gitarren, Leon Seidel am Bass und Marthe Bartsch am Schlagzeug ließen „Jingle Bells“ erklingen. Märchenhaft die Melodie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ mit dem Kinder- und Jugendakkordeonorchester sowie Caroline Holler an der Harfe. Ein Harfenensemble mit gleich sieben Instrumenten auf der Bühne brillierte mit von Elisa Mediero und Christoph Ullrich einstudierten Stücken. Faszinierend auch Henriette Urban als Dudelsacksolistin im Blasorchester Borna. Das Junge Sinfonieorchester unter der Leitung von Renate Pank und Friedemann Hasse nutzte die zweite Gala mit einem Walzer von Schostakowitsch und „The Magic of Harry Potter“ als Generalprobe für den Wettbewerb „Jugend musiziert“ im kommenden Jahr.

Von Gislinde Redepenning

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