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Weimarer Kulturexpress gastiert in Böhlen mit dem Stück „Mobbing“

Berufliches Schulzentrum Weimarer Kulturexpress gastiert in Böhlen mit dem Stück „Mobbing“

Das Thema Mobbing ist kaum noch aus Schulen wegzudenken. Um dem schon frühzeitig entgegenzuwirken, hat Schulsozialarbeiter Henrik Frost vom Beruflichen Schulzentrum in Böhlen den Weimarer Kulturexpress eingeladen, das gleichnamige Stück vor den Jugendlichen aufzuführen.

Laura (re.) leidet unter den permanenten Schikanen ihrer Klassenkameradin Franzi.

Quelle: Julia Tonne

Böhlen. Bilder im Internet, verschwundene Schulsachen, Marmelade in der Jacke: Laura leidet unter dem Mobbing ihrer Mitschüler. Insbesondere ihrer Banknachbarin Franzi. Täglich lässt die sich neue Gemeinheiten einfallen, bis Laura schließlich nur noch einen Ausweg sieht. Zwar blieb dieser Ausweg beim Theaterstück des Weimarer Kulturexpresses am Freitag etwas im Dunkeln, allerdings konnten sich viele Schüler des Beruflichen Schulzentrums des Landkreises Leipzig in Böhlen denken, welche Konsequenz Laura aus dem zermürbenden Mobbing zieht. Das Theaterstück „Mobbing – wenn Ausgrenzung einsam macht“ stand für die 16- bis 18-Jährigen auf dem Stundenplan.

Schulsozialarbeiter Henrik Frost hatte den Kulturexpress nach Böhlen geholt, „denn leider sind einige unserer Schüler auch nicht vor Schikanen und Ausgrenzung gefeit“, begründet er. Er versuche durch besondere Projektarbeit und eben durch das Theater, dem schon früh zu begegnen, so dass sich der Psychoterror nicht so auswachse wie im Stück zu sehen. Zum Stück selbst, gespielt von Gisa Wilfahrt und Madeleine Weiler, gehört zudem noch ein anschließendes Gespräch zwischen Zuschauern und Schauspielern. „Es ist wichtig, dass sich die Jugendlichen darüber Gedanken machen, was beide Mädchen hätten anders machen können, dass es nicht so weit kommt“, erklärt Wilfahrt. Und die Lösungen waren vielfältig: aufeinander zugehen, versuchen, Verständnis für die Schwierigkeiten des anderen aufzubringen – bis hin zum Vorschlag, die Polizei einzubeziehen oder die Schule zu wechseln. „Was aber letztlich wirklich hilft, hängt immer von der jeweiligen Situation ab“, sagt Frost.

Von Julia Tonne

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