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Borna Weiterer Meilenstein
Region Borna Weiterer Meilenstein
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15:52 10.09.2010
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. Damit ist ein weiterer Meilenstein zur Erschließung des Gebietes erfolgt. Dem ging der Erdaushub zur Errichtung der Regenwasserbehandlungsanlage und der Ausbau des Knotens S 48 voraus.

„Diese Baumaßnahme stellt einen weiteren Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur dar und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes", sagte gestern Bürgermeister Maik Schramm.

Die Arbeiten auf der Planstraße H vor dem Betonwerk Bad Lausick verzögerten sich aufgrund der Witterung in den Monaten Januar und Februar um rund zwei Monate. Auch hatte die Baufirma in der Tauphase mit einigen Wassereinbrüchen zu kämpfen.

Das Vorhaben steuerte die Biq Standortentwicklung und Immobilienservice GmbH als Eigentümer der Fläche. Die Arbeiten umfassten neben der Erneuerung der gesamten Ver- und Entsorgungsleitungen auch den grundhaften Ausbau der Planstraße H von insgesamt 4,10 Metern, den Bau von Parkbuchten und Gehwegen sowie die Installation der Straßenbeleuchtung. „Insgesamt haben wir 800  000 Euro verbaut", erklärte Günter Meiner von der Biq.

Aufgrund einer Fördermittelverschiebung in die Jahre 2011 und 2012 hatte die als Maßnahmeträgerin und Bauherrin fungierende Stadt Kitzscher den ersten Bauabschnitt der Gesamterschließung in Abschnitte aufteilen müssen. Im vergangenen Jahr erfolgte die öffentliche Ausschreibung für die Planstraßen H und F sowie einen Teil der Erdarbeiten für die Regenwasserbehandlungsanlage.

Im nächsten Jahr soll nun der zweite Straßenabschnitt – Planstraße B entlang der südlichen Grundstückgrenze der Firma Lätzsch – grundhaft instand gesetzt werden. Parallel dazu werde laut Meiner 2011 auch das Regenwasserrückhaltebecken errichtet. In Abhängigkeit vom Fortgang des Genehmigungsverfahrens zur Ausführungsplanung soll noch in diesem Jahr in die Ausschreibung gegangen werden.

„Zu Beginn der Baumaßnahme war angedacht, dass nur 50 Prozent des Regenwassers in die zentrale Behandlungsanlage fließen sollen. Dieses wurde 2009 zugunsten ansiedlungswilliger Unternehmen auf 100 Prozent verändert. Ansonsten hätten die Unternehmen 50 Prozent des Regenwassers auf der eigenen Ansiedlungsfläche versickern lassen müssen. Dadurch wären mehrere dezentrale Behandlungsanlagen notwendig gewesen. „Auf dem Industriegebiet gibt es jedoch Flächenabschnitte, auf denen eine Versickerung des Regenwassers nicht möglich ist", erklärte Meiner.

Insgesamt werden die Baumaßnahmen zu 90 Prozent gefördert. Neun Prozent übernimmt der Grundstückseigentümer Vattenfall Europe/Biq Standortentwicklung und Immobilienservice GmbH. Das restliche eine Prozent steuert die Stadt Kitzscher als Eigenanteil dazu bei. Insgesamt kosten die Erschließungsarbeiten rund acht Millionen Euro.

Nach Abschluss der Erschließung sollen weitere Investoren für das Areal gefunden werden, auf dem derzeit schon das Betonwerk Bad Lausick, die Firma Lätzsch sowie das Catering-Unternehmen Sodexho ansässig sind.

„Wir sind optimistisch, dass bald weitere Unternehmen hier ansiedeln", so Meiner. Dafür spreche die gute Verkehrsanbindung an die B 95 und künftig an die Autobahn A 72. Außerdem besitze das Gelände einen Gleisanschluss.

Insgesamt werden durch den ersten Bauabschnitt 25 Hektar erschlossen. Dieser soll 2012 fertig gestellt sein.

Cornelia Braun

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