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Welle der Unterstützung

Welle der Unterstützung

Den Sammlern von Unterschriften für die Einleitung eines Bürgerbegehrens, um das Freibad wiederzueröffnen, schlägt eine breite Welle der Unterstützung entgegen.

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Sabine Ludwig (rechts) am Stand des Freibadvereins in der Reichsstraße, wo sich die Passanten an den Unterschriftenlisten drängten.

Quelle: Jakob Richter

Borna. Binnen anderthalb Wochen seien dabei bereits 652 Unterschriften zusammengekommen, teilte Freibadvereinschef Holger Luedtke mit. Sollte alles wie geplant klappen, könnte das Thema in der nächsten Stadtratssitzung behandelt werden.

Auch gestern standen die Unterschriftensammler wieder auf dem Markt. Schon eine Stunde nach Beginn der Sammlung hatten Sabine Ludwig und Tim Johne vom Freibadverein an ihrem Stand in der Reichsstraße mehr als 50 Unterschriften gesammelt. So soll es auch am Dienstag und während der Mai-Veranstaltung am Mittwoch wieder geschehen. In wenigen Wochen dürften die 2000 Unterschriften zusammengekommen sein, die Luedtke für notwendig hält, um das Bürgerbegehren mit dem Inhalt, die Weichen für den Wiederaufbau des geschlossenen Freibades An der Wyhraaue zu einem Ökobad zu stellen.

Es seien viele Unterschriftenlisten in den Briefkästen der drei Ansprechpartner des Vereins, neben Luedtke auch SPD-Stadtrat Klaus Sachse und CDU-Mitglied Paul Janus gelandet. Zwar gebe es hin und wieder Leut, die nicht unterschreiben wollten, "aber das ist nicht die Mehrheit", so Luedtke.

Mittlerweile lägen auch Ergebnisse des Studentenwettbewerbs vor, bei dem Studenten der Fachhochschule Anhalt in Bernburg aufgerufen waren, praktikable Vorschläge für die Umgestaltung des Areal zu erarbeiten. Der Verein habe jetzt drei Arbeiten zu Gesicht bekommen, in denen Vorschläge gemacht werden, die über die bloße Nutzung der Wyhraaue als Freibad hinausgehen. "In jedem Fall gibt es auch Vorschläge zur touristischen Nutzung." Die Studenten hätten das Potenzial erkannt, das in dem Areal liege.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen den Vereinsmitgliedern in den nächsten Wochen vorgestellt werden. Anschließend sollen dann die Bornaer im Rahmen eines so genannten Bürgerworkshops mit eigenen Ideen zu Wort kommen. Der Siegerentwurf aus dem Studentenwettbewerb soll dann im Rahmen der nächsten Stadtratssitzung am 23. Mai im Goldenen Stern präsentiert werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.04.2013

Nikos Natsidis

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