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Borna Wer will, kann BNA anschrauben
Region Borna Wer will, kann BNA anschrauben
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17:26 20.03.2012
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. Mit einer eindeutigen Weichenstellung hat das dafür zuständige Dresdner Wirtschaftsministerium jetzt klar gemacht, dass auch das Kennzeichen BNA wieder an Fahrzeuge geschraubt werden darf – ohne, dass es einer Initiative oder andersweitiger Bemühungen der Kommune bedarf.

Ob es sich beim (Auto-)Nummernspiel nun um einen Griff ins Traditionskabinett handelt oder ob die Sache als zukunftsträchtiger Lokalpatriotismus zu verstehen ist, lassen die Dresdner Ministerialen offen. „Die alten Kennzeichen werden aber wieder möglich gemacht", betont Roland Krause, seines Zeichens Pressereferent im sächsischen Verkehrs- und Wirtschaftsministerium.

Abgesehen davon, dass die abschließenden Entscheidungen beim Bundesrat liegen, wo der entsprechende Entwurf zur Möglichkeit der Wiedereinführung früherer KFZ-Kennzeichen noch abgesegnet werden muss, seien keinerlei sonstige Anstrengungen nötig. Speziell von den Kommunalverwaltungen- und parlamenten nicht, wie Krause betont. Damit erübrigt sich auch die Debatte darum, ob der Stadtrat in dieser Frage hätte Farbe bekennen müssen oder nicht.

Wie Referent Krause weiter erläutert, soll es in Sachsen künftig theoretisch 25 verschiedene Kraftfahrzeugkennzeichen geben können. Neben den aktuellen in den heutigen Landkreisen beziehungsweise kreisfreien Städten auch die Buchstabenkombinationen, die es bis zur ersten sächsischen Kreisreform im Jahr 1994 gab. Das heißt, dass neben BNA im Landkreis Leipzig auch GHA, WUR und GRM für die einstigen Kreisstädte Geithain, Wurzen und Grimma wieder möglich werden. Einzige Voraussetzung für Kraftfahrer, die daran interessiert sind: Sie müssen im konkreten Falle im Landkreis Leipzig wohnen.

Was die Kosten anbelangt, so entstehen der Allgemeinheit sprich der Kommune keine. Wer auf ein altneues Kennzeichen scharf ist, der soll, sagt die Staatsregierung, diesen seinen Spaß auch selbst bezahlen.

© Standpunkt Seite 15

Nikos Natsidis

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