Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Wie soll Bornas Schwimmhalle heißen?
Region Borna Wie soll Bornas Schwimmhalle heißen?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
04:00 05.11.2011
Baustelle Schwimmhalle. Quelle: Guenther Hunger
Anzeige
Borna

Grund genug, dem Bad einen attraktiven Namen zu geben, wobei Sie, liebe Leser, gefragt sind.

Wenn alles nach Plan geht, kommen Badegäste noch in diesem Jahr wieder ins Wasser. Das Schwimmbad soll jedenfalls noch vor Silvester wieder genutzt werden können, sagt Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke). Die Fertigstellung der Sauna ist für März geplant. Damit wird dann ein Projekt abgeschlossen, dessen Gesamtkosten bei etwa sieben Millionen Euro liegen, von denen drei Viertel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) stammen. Der Umbau des alten Gebäudes, das in den 70er Jahren errichtet wurde, hatte im Juni letzten Jahres begonnen.

Neben dem großen Schwimmbecken, das eine Breite von 12,5 Metern sowie eine Länge von 25 Metern hat und bis zu 1,85 Meter sowie im Tauchbereich sogar 3,60 Meter tief ist, entsteht ein Nichtschwimmerbecken mit einer Tiefe bis zu 1,30 Metern. Dort befindet sich auch eine Massagestation mit drei Düsen und sowie ein Bodenluftblubber sowie eine sogenannte Gewöhnungstreppe. Ergänzt wird der Badebereich durch ein Planschbecken sowie eine Rutsche.

An der Südseite der Schwimmhalle werden Liege- und Ruheflächen geschaffen, teilweise entsteht hier auch ein Wintergarten. Der gesamte Sanitär- und Umkleidebereich wird umgestaltet, und die Umkleidemöglichkeiten werden behindertengerecht ausgebaut. Zudem, so die Oberbürgermeisterin weiter, werden zwei Sammelumkleideräume für Schulklassen oder Sportgruppen errichtet.

Der Clou sind zweifellos die drei Saunen - zwei im Inneren des Gebäudes sowie eine Außensauna. Sie bieten 35 Personen zugleich und zudem Behinderten Platz. In der Außensauna wird auch deutlich, dass Borna eine Bergbauvergangenheit hat. Die Sauna wird an einen Bergbaustollen erinnern, in dem Fliesenbänder Flöze symbolisieren. Verwendet werden dafür Materialien wie Naturstein, Holz. Glas und Stahl.

Auch die Anlagen rund um die Schwimmhalle werden neu gestaltet und behindertengerecht ausgebaut. Der Eingang zum Bad wird direkt an die Bushaltestelle angebunden. Es gibt 32 Parkplätze sowie 36 Stellplätze für Fahrräder. Für die gastronomische Versorgung werden im Foyer Automaten installiert. In jedem Fall dürfte sich die neue Schwimmhalle deutlich von dem unterscheiden, was die Bornaer bisher kannten. Und was sie im Jahr 2008 in 45 000 Fällen nutzten. Ein Jahr später wurden 58 000 Besucher in der Schwimmhalle gezählt.

Fehlt nur noch eins: ein griffiger, einprägsamer und natürlich auch origineller Name. Dabei sollen Sie, liebe Leser, als die künftigen Badegäste zum Zuge kommen. Wenn Sie Namensvorschläge haben, lassen Sie es uns wissen. Die LVZ und die Stadtverwaltung setzen auf Sie. Lassen Sie uns ihre Vorschläge zukommen - unter der Adresse LVZ Borna, Brauhausstraße 3 in 04552 Borna, oder unter borna.redaktion@lvz.de. Ihre Vorschläge sammeln wir bis zum 30. November. Im Dezember entscheidet dann der Ältestenrat über den neuen Namen für die Schwimmhalle. Und es winken Preise. Für die besten Vorschläge gibt es Eintrittskarten für attraktive Kulturveranstaltungen in Borna und Leipzig.

Nikos Natsidis

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Bornaer Kleingärtner bekommen alle Jahre wieder „nasse Füße", und der Frust darüber steht so manchem der Laubenpieper bis zum Hals. Hochwasser und ansteigendes Grundwasser richten nennenswerte Schäden an, kurzfristige Patentlösungen sind nicht in Sicht.

21.03.2018

Der Winter steht vor der Tür und die Bundesstraße 2 wird gesperrt. Das Szenario kommt Pendlern bekannt vor. Doch ganz so hart wie im letzten Jahr soll es nicht werden - noch nicht.

02.11.2011

„Jetzt fängt für unsere Neuntklässler der Endspurt bei der Berufssuche an", weiß Ute Nietzold. Die Lehrerin der Mittelschule Groitzsch kam mit 45 Schülern nach Böhlen ins Berufliche Schulzentrum Leipziger Land (BSZ).

02.11.2011
Anzeige