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Borna Wiederaufbau greifbar
Region Borna Wiederaufbau greifbar
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15:40 19.05.2015

Die Briefe aus der Staatskanzlei sind die Voraussetzung, um ab heute konkrete Förderanträge zu stellen - und dann möglichst bald loszulegen. Fünf Beispiele.

Sechs Millionen Euro schwer ist das Paket, das Geithain geschnürt hat: Es enthält 33 Wiederaufbau-Maßnahmen. "Das ist eine sehr beachtliche Größe. Eine gute Basis, um alles wieder in Ordnung zu bringen", sagt Bürgermeisterin Romy Bauer (CDU). Allerdings ist der Wiederaufbau-Stab des Landes nicht geneigt, allen Geithainer Wünschen zu entsprechen. So soll es im Stadion kein neues Sozialgebäude geben, eine Reparatur muss genügen. Ganz herausgestrichen aus der Liste hat Dresden unter anderem die Herrichtung eines kommunalen Wohnhauses und den Sammelantrag für den Neubau der Straßenbeleuchtung. "Hier finden wir andere Wege der Finanzierung oder erledigen es im Zuge des Straßenbaus mit", so Bauer. Als erste Bauvorhaben nennt die Bürgermeisterin die Brücke in der Stadionzufahrt Badergasse und eine für Fußgänger in Syhra. Am teuersten werde die Wiederherstellung der Dorfstraße in Theusdorf, die am Ossabach entlangführt. Bauer: "Das Vordenken in die Zukunft, der vorbeugende Hochwasserschutz, ist mit all dem aber nicht vom Tisch."

Narsdorf, per Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Geithain verbunden, kann aus Sicht der Landesregierung Vorhaben im Umfang von 1,6 Millionen Euro verwirklichen.

Fünf Millionen Euro erkennt der Stab für Pegau an. Der Neubau des schwer beschädigten Schulhortes an hochwassersicherer Stelle, der allein 1,2 Millionen Euro kostet, wurde herausgestrichen. "Das heißt nicht, dass es aussichtslos ist. Wir bemühen uns um eine andere Fördermöglichkeit", sagt der Pegauer Bauamtsleiter Gunther Grothe. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurden drei Straßenbauprojekte. Bis zum 24. Oktober könne die Kommune gegenüber dem Wiederaufbaustab ihre Stellungnahme abgeben, so Grothe: "Das werden wir auch tun."

"Sämtliche Maßnahmen, die wir beantragt haben, wurden bestätigt, wenn auch nicht alle 26 in voller Höhe", sagt Dirk Schmidt, der Groitzscher Bauamtsleiter. Volumen 2,8 Millionen Euro. "Jetzt laufen die Planungen an, und wir beantragen die Fördermittel." Zu den größten Vorhaben zählt Grothe die Sanierung des Sportplatzes, der komplett unter Wasser stand, sowie - in Abstimmung mit der Nachbarstadt Pegau - die Wiederherstellung der Brücke auf der Ortsverbindungsstraße sowie des ramponierten Wegenetzes, das in der Elster-Aue verläuft.

Nicht nur alle Vorhaben seien bestätigt, sagt der Frohburger Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW). Eingepreist habe der Stab zehn Prozent mehr, um nicht auszuschließende Kostensteigerungen abzufedern, in Summe 780 000 Euro. "Jetzt werden wir für jede einzelne Maßnahme einen Förderantrag stellen und hoffen, dass der bewilligt wird." Am dringlichsten sei die Instandsetzung jener Teiche, die übergelaufen seien, so in Streitwald, Greifenhain und Prießnitz. Ein anderer Schwerpunkt sei die Wyhra-Furt in Streitwald. Hiensch: "Die meisten Vorhaben werden im kommenden Jahr realisiert." © Seite 27

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.10.2013

Schulreich, Ekkehard

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