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Borna Wo das Lernen Spaß macht
Region Borna Wo das Lernen Spaß macht
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16:55 19.05.2015

Es symbolisiert Lerneifer, Lebensfreude, Zukunftserwartung. Enthüllt wurde es gestern Vormittag, als knapp acht Millionen Euro teure Komplex aus Schule und Hort mit einem Festakt übergeben wurde.

Der erste Schulneubau in Borna nach mehr als drei Jahrzehnten, er ist eine Augenweide, innen wie außen. Kaum getrübt wird dieser Eindruck dadurch, dass Wege, Beete und Parkplatz noch immer nicht fertig sind. Umso intensiver ist das Leben in dem mehrflügligen Gebäude, denn seit dem Ende der Winterferien werden hier 336 Mädchen und Jungen unterrichtet. Unter demselben Dach schuf die Stadt Borna zudem 260 neue Hortplätze. "Eine neue Schule verheißt Gutes für die Zukunft", sagte Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke). Sie dankte all jenen, die an der Errichtung des Gebäudes, dessen Grundstein im Dezember 2011 gelegt wurde, Anteil hatten. In Summe waren das - vom Rohbau bis zur Grundreinigung - 37 Unternehmen.

Dass Schule nicht nur ein Lern-, sondern vor allem auch ein Lebensort sei, darauf verwies der Linken-Bundestagsabgeordnete Axel Troost, der den Heranwachsenden einen Kirschbaum zum Geschenk machte und ihn nach der Feier mit ihnen gemeinsam eingrub. "Für alle Familien ist es wichtig, dass ihre Kinder nicht viele Kilometer bis zur Schule fahren müssen", sagte er. Das mach den Grundschul-Neubau so wichtig für die Stadt, der er insgesamt eine positive Entwicklung bescheinigte.

"Ich hoffe, dass ihr euch hier wohlfühlt", sagte Richard Neun vom sächsischen Kultusministerium an die Adresse der Mädchen und Jungen, die nicht nur durch die vielen Redebeiträge gefordert waren, sondern mit einem Programm der Theatergruppe und des Hortes selbst den Festakt bereicherten. Neun verwies auf die 3,5 Millionen Euro Landes- und 1,65 Millionen Euro Stadtumbau-Mittel, mit dem das Bauvorhaben gefördert wurde. Begeisterung löste er bei den Kindern mit einer kleineren Gabe aus: einem Netz Fußbälle.

Unkonventionell wandte sich Ralf Berger von der Sächsischen Bildungsagentur zuerst an die Kinder und veranlasste sie zu einem Applaus für ihre Lehrer und Erzieherinnen: "Jetzt könnten wir aufhören. Das könnte man so stehen lassen." Ehe die Gäste des Festaktes zu einer Runde durch das Gebäude aufbrachen, enthüllte Frank Preußler, Bornaer Niederlassungsleiter des Unternehmens Florack, das den Rohbau erstellt hatte, das großformatige Glasbild, das einst die POS "Georg Schwarz" zierte ("Ich war dort selbst Schüler."). Restauriert und ergänzt ist das Werk jetzt der Hingucker in der Mensa.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.06.2013

Ekkehard Schulreich

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