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Wohin zum Jahresende? Was los ist im Landkreis Leipzig

Ausflugstipps Wohin zum Jahresende? Was los ist im Landkreis Leipzig

Die Großfamilie ist abgereist, der Weihnachtsbraten verdaut, die Geschenke ausreichend bewundert – und nun? Die Kinder haben noch eine ganze Woche Ferien, viele Eltern sind ebenfalls zu Hause. Also Zeit, etwas in Familie zu unternehmen. Hier einige Tipps.

Mal wieder ins Museum? Das Fotomuseum Markkleeberg bietet Historie und Moderne, hier Kuratorin Kerstin Langner und Direktor Andreas J. Mueller mit alten Kameras.

Quelle: LVZ-Archiv

Landkreis Leipzig.  

Tipp 1: Ab ins Museum!

Kennen Sie schon das wunderschöne Lindenau-Museum in Altenburg? Sehr zu empfehlen! Der Museumspalast beherbergt eine der kostbarsten Spezialsammlungen früher italienischer Tafelbilder weltweit. Die auf Holz gemalten Bilder des 13. bis 16. Jahrhunderts zeigen die Entwicklung der italienischen Malerei und begründen den internationalen Rang des Museums. Sie sind dem Naturwissenschaftler, Staatsmann und Mäzen Bernhard August von Lindenau (1779 bis 1854) zu verdanken. Er trug außerdem antike Keramiken, Gipsabgüsse und eine wertvolle Kunstbibliothek zusammen und gründete eine Zeichenschule.

Zudem laden derzeit zwei Sonderausstellungen ein. „In Szene gesetzt – Aus Porträts werden Kleider“ nimmt die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die Welt der Kleider und Kostüme vom 15. Jahrhundert bis heute. Außerdem zeigt die junge Italienerin Marta Dal Sasso ihre Arbeiten.

Info: Lindenau-Museum Altenburg, Gabelentzstr. 5, Tel. 03447/89553, www.lindenau-museum.de


Öffnungszeiten in dieser Woche: Dienstag und Mittwoch 12 bis 18 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10 bis 18 Uhr

Ein Tipp ist auch die Bornaer Ausstellung „Dorfgeschichte(n) – Archäologie aus Breunsdorf, Großhermsdorf & Heuersdorf“, die das Stadtmuseum gemeinsam mit dem Landesamt für Archäologie gestaltete. Vor 20 Jahren wich die Ortschaft Breunsdorf den Kohlebaggern. Großhermsdorf und Heuersdorf folgten einige Jahre später. Zuvor untersuchten Archäologen den Boden der drei Dörfer, auf dem 800 Jahre lang Menschen lebten. Die Schau präsentiert eine Auswahl herausragender Funde und verteilt sich auf drei Orte in der Stadt – Informationscontainer am Markt 23, Museum und Emmauskirche. Sie schaut nicht nur in die Vergangenheit, sondern beleuchtet auch die perspektivische Nachnutzung der Tagebaufolgelandschaft.

Auch die Dauerausstellung in den Räumen des Reichstores lohnt sich: Der Besucher kann die Wachstube anschauen, sich über die Gerichtsbarkeit in Borna informieren und ganz oben in der Türmerstube den Blick über die Innenstadt genießen.

Info: Museum der Stadt Borna, An der Mauer 2-4, Tel. 03433/27860, www.museum-borna.de


Öffnungszeiten in dieser Woche: Dienstag 10 bis 17 Uhr, Sonntag 14 bis 17 Uhr

Noch bis Sonntag zeigt das Deutsche Fotomuseum Markkleeberg Amerika-Bilder des legendären Fotografen Thomas Hoepker. 1936 in München geboren, arbeitete er seit 1964 als Fotoreporter für „Stern“ und andere Magazine. Seit 1976 lebt er in New York. Seine Bilder, engagiert und der Wahrheit verpflichtet, nie voyeuristisch oder verletzend, stehen für ungeschönte Dokumentarfotografie, lobt das Museum. Die frühesten Fotos der Ausstellung entstanden 1963 auf einer Reise durch die USA. Als Beobachter suche Hoepker jenseits des American way of life die verblüffende Realität des Alltags. Dabei sehe er hinter die schillernden Fassaden und zeichne ein ungeschminktes Bild vom Leben in diesem faszinierenden Land. In der Dauerausstellung „Fotofaszination“ präsentiert das Museum die Geschichte der Fotografie in 14 Abteilungen.

Info: Deutsches Fotomuseum Markkleeberg, Raschwitzer Straße 11-13, www.fotomuseum.eu


Öffnungszeiten in dieser Woche: Dienstag und Mittwoch sowie Freitag bis Sonntag 13 bis 18 Uhr

Tipp 2: Ab ins Bad

„Die Zeit nach Weihnachten ist für uns immer eine Hochzeit“, sagt Annett Koza, Betriebsleiterin des Freizeitbades „Riff“ in Bad Lausick. „In den Ferien sind viele Familien zu Hause und Schnee gibt es auch nicht.“ Wenn es dann noch anfängt zu regnen, tummeln sich im „Riff“ richtig viele Leute. Dementsprechend lange laden Bad und Sauna ein.

Info: Freizeitbad „Riff“ Bad Lausick, Am Riff 3, Tel. 034345/7150, www.freizeitbad-riff.de


Öffnungszeiten in dieser Woche: Montag bis Mittwoch sowie am Wochenende 9 bis 22 Uhr ein, Silvester 9 bis 17 Uhr, Neujahr 14 bis 22 Uhr.

Auch die kommunalen Schwimmbäder stellen sich auf Ferien und Badefreude ein, zum Beispiel in Wurzen. „Vor allem Kinder und Jugendliche nutzen das in der Woche nach Weihnachten gern“, weiß Susann Frömmig, verantwortlich für Sport und Bäder in der Stadtverwaltung Wurzen. Die Schwimmhalle hat daher in dieser Woche fast täglich geöffnet.

Info: Schwimmhalle Wurzen, Lüptitzer Straße 24, Tel. 03425/8560-360, www.wurzen.de


Öffnungszeiten in dieser Woche: Montag 9 bis 12 Uhr, 13.30 bis 21 Uhr; Dienstag 9 bis 12 Uhr, 13.30 bis 15 Uhr Seniorenschwimmen, 17 bis 22 Uhr; Mittwoch 9 bis 12 Uhr, 13.30 bis 22 Uhr; Donnerstag 9 bis 12 Uhr; Sonnabend 9.30 bis 12 Uhr, 13 bis 18 Uhr Spielzeit, Sonntag 8.30 bis 12 Uhr, 13 bis 16 Uhr.

Das kleine Freizeit- und Erholungszentrum Azur in Groitzsch hat sich ebenfalls auf Besucher eingestellt, die sich nach den Feiertagen gern bewegen wollen. „Menschen dabei zu helfen, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln und ihn auf Dauer in ihr Leben zu integrieren“, heißt die Philosophie des Hauses, das von einer kommunalen Tochtergesellschaft betrieben wird. Gesundheit und Spaß sei keine Frage des Alters, sondern eher ein Zeichen von Lebensfreude. Deshalb trainieren im Azur viele ältere Mitglieder, die ihren Körper in Schwung halten möchten. Neben Fitnessräumen gibt es zudem ein kleines Schwimmbad.

Freizeit- und Erholungszentrum „Azur“ in Groitzsch, Schützenplatz 6, Tel. 03 42 96/48 674, www.azur-fitness.de

Öffnungszeiten in dieser Woche: Montag 10 bis 22 Uhr, Dienstag 8 bis 22 Uhr, Mittwoch 10 bis 22 Uhr, Sonnabend 14 bis 20 Uhr, Sonntag 9 bis 16 Uhr.

Tipp 3: Ab aufs Rad

Es kam schon vor, dass man sich am Jahresende die Langläufer anschnallte und in der Leipziger Tieflandsbucht Ski fahren konnte, zum Teil in gespurten Loipen. Das wird diesmal leider nichts. Allerdings schlagen die Wetter-Rekorde 2015 in die andere Richtung: Es ist so mild für Ende Dezember, wie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen nicht . Perfekt für eine Radtour oder eine Wanderung vor oder nach dem Silvestertag?

Der Landkreis Leipzig hat sich als Wander- und Pilgerregion in den vergangenen Jahren etabliert. Die 7-Seen-Wanderung zieht Jahr für Jahr Begeisterte aus nah und fern in die hiesige Region. Immer mehr Wege werden ausgebaut und überregional vermarktet. Auch der Radsport boomt in der Region mit großen Sportereignissen und vielen Freizeitfans.

Wie wäre es, mal die Neuseenland-Route zu testen oder zumindest ein Stück davon? Denn mit rund 100 Kilometern ist dies ein sehr langer Rundweg, der sich in das bereits bestehende Radnetz eingliedert und vom Pleiße-Radweg (in Nord-Süd-Richtung) und Äußeren Grünen Ring Leipzig (in West-Ost-Richtung) geschnitten wird. Dadurch entstehen vier Sektoren, die vielfältige Wegekombinationen zulassen. Der Radfahrer hat die Möglichkeit, eine auf seine Ansprüche zugeschnittene Etappe selbst zu wählen. Wer es ganz sportlich angehen lassen will, fährt den gesamten Weg: vom Markkleeberger See zum Störmthaler See, über Deutzen, Regis-Breitingen, Groitzsch, Pegau, Zwenkau zum Cospudener See und zurück zum Markkleeberger. Details der Strecke unter http://www.landkreisleipzig.de/radwandern.html.

Für eine Wanderung empfiehlt sich zum Beispiel der Muldental-Wanderweg entlang der Freiberger und Zwickauer Mulde. Der gesamte Weg führt von Zwickau bis Bad Düben. Im Landkreis Leipzig liegen die Etappen 5 bis 8 mit Colditz, Grimma und Wurzen. Alle Daten und Fakten zum Weg unter www.wanderkompass.de/Sachsen/muldental-wanderweg.html. Ansonsten sind auch Wanderwegweiser im Zentrum der Städte zu finden.

Tipp 4: Ab ins Konzert

Es gab viele Konzerte in der Adventszeit – doch „zwischen den Jahren“, wie man so schön sagt, nimmt das Angebot schlagartig ab. Zur Tradition gehört es in einigen Kirchen, am Silvesterabend zu einem besinnlichen Konzert einzuladen. Beliebt ist dies zum Beispiel in Rötha, der kleinen historisch reichen Stadt mit ihren beiden bekannten Silbermannorgeln. In der Georgenkirche ist das Konzert zum Jahresausklang ein fester Kulturtermin. Es musizieren wieder Jürgen Hartmann (Trompete) und Christoph Mehner (Orgel), beide Musiker gut bekannt in Rötha. Sie sind Profis auf dem Gebiet der Barockmusik. Jürgen Hartmann musiziert sowohl auf der modernen Trompete als auch auf der Naturtrompete. Er ist als gelernter Orgelbauer auch immer noch handwerklich tätig.

Termin: 31. Dezember, 20 Uhr, Georgenkirche Rötha, Johann-Sebastian-Bach-Platz 11. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Trompete und Orgel sind auch schon zuvor, am morgigen Dienstag, zu hören. Die Kirchgemeinde Wyhratal bei Borna lädt zu einem Konzert nach Zedtlitz ein. „Eigentlich hatten wir das vor Weihnachten geplant“, sagt Steffi Bauer von der Kirchgemeinde, zu der vier Gotteshäusern in vier Dörfern zählen. Doch auch ein Gospelkonzert fiel in jene Zeit, so beschloss man, den Termin nach Weihnachten zu setzen. Das ist eine Premiere, „aber vielleicht wiederholen wir das“. Regelmäßig organisiert die kleine Gemeinde Konzerte in Wyhra, Neukirchen, Zedtlitz und Bubendorf. „Das wird gut angenommen. Die Leute fragen schon, wann das nächste stattfindet“, freut sich Steffi Bauer.

Die Weihnachtszeit dauert bis zum 6. Januar – am Dienstag spielen Alexander Pfeifer (Trompete) und Frank Zimpel (Orgel) noch einmal Weihnachtslieder aus aller Welt. Alexander Pfeifer ist Solotrompeter an der Semperoper in Dresden und Frank Zimbel Kirchenmusiker in Markkleeberg bei Leipzig. Das Duo konzertiert seit 16 Jahren zusammen, mehr als 800 Konzerte führte es auf, weit über Deutschlands Grenzen hinaus, informiert die Kirchgemeinde.

Termin: 29. Dezember, 19 Uhr, Kirche Zedtlitz, Dorfstr. 2. Der Eintritt ist frei um eine Spende wird gebeten.

Orchestermusik ist am Sonntag im Stadtkulturhaus Borna zu erleben. Beim Neujahrskonzert spielt das Leipziger Symphonieorchester unter dem Motto „Freunde, das Leben ist lebenswert“. Es erklingen Melodien und Lieder von Jacques Offenbach, Franz Lehár, Johann Strauss und anderen Komponisten. Zu Gast ist der Tenor Michael Heim, es dirigiert Wolfgang Rögner.

Termin: 3. Januar, 17 Uhr, Stadtkulturhaus Borna, Sachsenallee 47. Eintritt: 20 Euro, ermäßigt 17; Kinder und Schüler 14 und 8 Euro.

Von Claudia Carell

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