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Borna Zelte und Caravans am Freibad
Region Borna Zelte und Caravans am Freibad
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16:06 21.03.2012
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. Das wäre der Fall, wenn die Stadt einen Studentenwettbewerb ausruft, in dem der akademische Nachwuchs Nutzungsmöglichkeiten auch über das eigentliche Freibadareal hinaus heraus erarbeiten könnte. Baustart könnte dann im nächsten Jahr sein.

Der Nachwuchs soll es richten. Studentenwettbewerbe haben ja in Borna mittlerweile eine gewisse Tradition, wie etwa die Wettbewerbe zur Gestaltung des Gebietes rund um den Breiten Teich oder auch der Bahnhofstraße deutlich machen. Wenn die Studenten tatsächlich zum Zuge kommen, wie es der Stadtrat im letzten Jahr bereits abgenickt hatte (die LVZ berichtete), geht es nach Angaben von Holger Luedtke, Linken-Kreischef und im Nebengeschäft Vorsitzender des Freibadvereins, um mehr als nur um das eigentliche Freibad. „Wir brauchen ein Nutzungskonzept über die Badesaison hinaus."

Es gehe um eine Art Mehrfachnutzung des 2006 geschlossenen Freibades. Etwa dadurch, dass die Flächen neben den Bassins zu Stellflächen für Zelte oder Caravans werden. Möglich sei die Schaffung eines Veranstaltungsortes mittlerer Größe, der keineswegs als Konkurrenz zum Volksplatz zu verstehen sei. Etwa 500 bis 800 Leute könnten dort Platz finden, und Luedtke hat dabei Veranstaltungen wie den Rock am Kuhteich im Blick, bei denen in den letzten beiden Jahren immer Anfang Mai Rockbands An der Wyhraaue eingeheizt haben. Es gibt bei der Entwicklung des Areals allerdings ganz praktische Problem gibt. Etwa die Erreichbarkeit des Freibadgeländes. Die Anfahrt gestaltet sich gegenwärtig bekanntlich nicht ganz unkompliziert.

Und natürlich, so der Chef des Freibadvereins, dessen Mitglieder sich vor einiger Zeit für die Fortsetzung ihrer Arbeit entschieden haben, muss das Konzept eines Ökobads untersetzt werden. Also eines Bades, dessen Betreiber ganz ohne die Verwendung von Chemikalien auskommen. Das Ökobad im Leipziger Ortsteil Lindenthal gilt dabei allerdings nicht mehr als Vorbild. „Zu klein", sagt Luedtke. Die Kosten für die Umsetzung der ambitionierten Pläne beziffert er auf 1,2 Millionen Euro.

Wobei es auf die touristische Nutzung der Außenbereiche ankomme, denn dafür gibt es, im Gegensatz zur Errichtung eines Freibades, Fördertöpfe. Immerhin stehen die maroden Gebäude des vormaligen Freibades nach wie vor, wobei für den Freibadvereinsvorsitzenden klar ist, „dass wir die Terrasse erhalten wollen". Wenn tatsächlich alles laufen sollte, sei ein Baubeginn im nächsten Jahr nicht unrealistisch.

Nikos Natsidis

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