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Zugang zum Strand am Nordufer des Hainer Sees wegen Baustelle versperrt

Badestrand Zugang zum Strand am Nordufer des Hainer Sees wegen Baustelle versperrt

Das ist ärgerlich: Wenn Mitten im Sommer der Weg zum Strand versperrt ist. diese Situation besteht derzeit am Nordufer des Hainer Sees. Der Zugang zum Strand ist dort gegenwärtig eine Baustraße.

Strand am Nordufer des Hainer Sees. Den Zugang dorthin, vor allem für Radfahrer, erschwert derzeit eine Baustraße.

Quelle: Archiv / André Neumann

Neukieritzsch/Kahnsdorf. Der Zugang zum Nordufer des Hainer Sees ist gegenwärtig wegen einer Baustelle gesperrt. Und zwar gleich doppelt, nämlich durch eine Schranke und einen Bauzaun. Für Radfahrer ist das nahezu unpassierbar, Fußgänger könnten sich am Zaun vorbei und seitlich der Schranke durch einen Graben den Weg bahnen.

Die Situation hat in Espenhain offenbar so viel Ärger hervorgerufen, dass es jetzt zu einem Vor-Ort-Termin kam mit Röthas Bürgermeister Stephan Eichhorn (parteilos) und Christian Conrad, dem Geschäftsführer des Seebetreibers Blauwasser. Darum gebeten hatte Peter Petters, Gastwirt in Espenhain und Stadtratsmitglied mit Mandat der Linken. Bei ihm, der selbst gern zum Baden hierher kommt, waren Beschwerden wegen des Weges zum Strand eingegangen.

An der Situation wird sich allerdings auch nach dem Gespräch mit Christian Conrad vor Ablauf von einigen Monaten nichts ändern. Denn der Weg, der zum Strand führt, ist derzeit eine Baustraße für die Erschließung des Datschenhains, der sich westlich an den Campingplatz anschließt. Eigentlich sei nur ein Zaunfeld auf dem Weg als Absperrung vorgesehen gewesen. Doch die Baufirma habe aus alten Beständen auf eigene Faust noch eine Schranke aufgestellt, sagt Conrad: „Nachdem die Bauleute zum wiederholten Male von Dieben heimgesucht worden waren, versuchten sie, sich so zu schützen“, zeigt Conrad Verständnis dafür.

Wobei er auch sieht, dass das für Radfahrer sehr ungünstig ist. Wenigstens müssen Fußgänger nicht unbedingt den beschwerlichen Weg an der Schranke vorbei nehmen. Denn es gibt direkt am Ufer einen Pfad, der ebenfalls zum Strand führt. Radlern bleibt die Aussicht, dass die Baustraße irgendwann frei gegeben und dann sogar asphaltiert sein wird.

Von André Neumann

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