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Zukunftsdebatte um Deutzener Grundschule hält an

Gemeinderat Zukunftsdebatte um Deutzener Grundschule hält an

In Neukieritzsch reißt die Debatte um die Zukunft des Grundschulstandorts Deutzen nicht ab. Obwohl das Thema am Dienstagabend nicht Gegenstand der Tagesordnung war, beschäftigte es den Gemeinderat.

In Neukieritzsch reißt die Debatte um die Zukunft des Grundschulstandorts Deutzen nicht ab.

Quelle: André Neumann

Neukieritzsch. Die Elternvertretungen der Grundschule „4 Jahreszeiten“ und des Kindergartens „Kleine Strolche“ in Deutzen hatten im Vorfeld der Gemeinderatssitzung in Lobstädt einen Brief an den Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden geschickt. Darin betonen die Eltern, dass die prognostizierten sinkenden Schülerzahlen aus ihrer Sicht kein Argument für eine Schließung der Schule seien. Der Auftrag für eine Machbarkeitsstudie „die sich ausschließlich mit einem Oberschulstandort beschäftigt“ weise in Richtung Schließung der Grundschule, befürchten die Eltern. Die in dem Brief betonen, weiter für den Erhalt der Grundschule Deutzen kämpfen zu wollen.

Während der Brief, auf den Schul-Elternbeiratsvorsitzende Jana Pfaff in der Bürgerfragestunde aufmerksam machte, im öffentlichen Teil der Sitzung keine Rolle spielte, war die von Neukieritzsch und Regis-Breitingen gemeinsam in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie für einen gemeinsamen Oberschulstandort Anlass einer kontroversen Debatte. Die drehte sich um die Frage, ob der Technische Ausschuss von Neukieritzsch der Vergabe des Auftrages für die Studie zugestimmt hatte oder nicht. Nach wiederholter Beratung in der Arbeitsgruppe beider Kommunen hatte Regis-Breitingen der gemeinsamen Vergabe der Machbarkeitsstudie auf einer Sondersitzung des Stadtrates zugestimmt. Mit dem ausdrücklichen Hinweis des Regiser Bürgermeisters Wolfram Lenk (Linke), die Vergabe sei am Abend zuvor in Neukieritzsch beschlossen worden. An dem Abend hatte der Technische Ausschuss getagt.

Mehrere Mitglieder des Ausschusses äußerten nun, sie hätten einen solchen Beschluss gar nicht gefasst. Bürgermeister Thomas Hellriegel (parteilos) hielt dem entgegen, er habe im Ausschuss über die Machbarkeitsstudie informiert, es sei ohne Beschluss zugestimmt worden. Eine Darstellung, die Bauamtsleiter René Hertzsch bestätigte, während Helga Hallert auch dem widersprach. Gemeinderat Jens Buder aus Deutzen unterstrich seine ablehnende Haltung zur beauftragten Studie mit den Worten: „Das ist der Anfang vom Ende der Grundschule.“Der Brief der Eltern spielte in der öffentliche Gemeinderatssitzung keine Rolle. Bürgermeister Hellriegel kündigte an, das Thema nicht öffentlich behandeln zu wollen. Außerdem sollen noch in diesem Jahr Eltern künftiger Grundschüler zu einem Gespräch eingeladen werden.

Von André Neumann

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