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Zupacken in der Ökostation

Zupacken in der Ökostation

An sich wollte Xenia Bannuscher Afrikanistik studieren. In Leipzig, das war der 20-Jährigen schon lange klar. Die Sache hat sich vorerst zerschlagen. Stattdessen wird die Münchbergerin künftig Bäume in Leipzig betreuen.

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Beim Freiwilligen Ökologischen Jahr in der Ökostation Borna-Birkenhain: Anne Räßler und Mona Mehles säubern die Abfangeimer für Amphibien vor der Winterlagerung im Schafstall in Flößberg.

Quelle: Jens Paul Taubert

Sie hat bei der Ökologischen Station Borna-Birkenhain ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) begonnen, die sie an die Stadt Leipzig als FÖJ-Partner vermittelte. Die junge Frau ist nicht die einzige FÖJlerin. Die Ökostation ist Trägereinrichtung für 26 junge Leute.

Es hätten noch mehr sein können, sagt Geschäftsführerin Ilse Lauter. "Wir hatten 40 Bewerbungen." Leute, die nach dem Schulabschluss noch nicht recht wissen, was sie anfangen sollen. "Manche wollen sich erst einmal ausprobieren." Oder nach vielen Jahren auf der Schulbank einfach etwas Praktisches machen. Eine gewisse Neigung zu Natur und Umwelt ist allerdings Voraussetzung fürs FÖJ, so Lauter weiter. Und bei der Auswahl der Leute für das von Bund und Freistaat geförderte FÖJ wird auch auf die Mischung geachtet. Lauter: "Wir nehmen nicht nur Abiturienten."

Sie kommen im Raum Leipzig zum Einsatz, etwa im Windpark Deutzen. Oder auf der Ökostation, so wie Anthony Lärche aus Wickershain. Der 20-Jährige hat Abitur am Berufsschulgymnasium in Böhlen gemacht und interessiert sich für Biotechnologie. Er ist mit Natur und Landwirtschaft großgeworden. Auf der Ökostation wird er bei Betreuung der Zackel- und Skuddenschafe eingesetzt. Er hat mit anzupacken, wenn der Tierarzt die Tiere untersuchen will oder sie geschoren werden, was zweimal im Jahr geschieht. Für Anthony eine gute Sache. Er will sich klar darüber werden, "was ich Leben machen will". Das ist typisch für viele, die ein FÖJ beginnen, sagt Geschäftsführerin Lauter. Sie wollen sich ausprobieren. Und es sind praktische Erwägungen, die für ein FÖJ sprechen, in dem die Teilnehmer ein monatliches Taschengeld von 300 Euro erhalten. Hannah Hagen aus Bamberg arbeitet im Schulzoo Wehlitz bei Schkeuditz. Dabei wird die 18-Jährige feststellen, ob sie tatsächlich eine Ausbildung als Tierpflegerin beginnt. Für die Ökostation ist gut, dass sich viele Leute für ein FÖJ interessieren. Früher waren es allerdings mehr. 2008 gab es 200 Bewerbungen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.09.2015

Nikos Natsidis

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