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Nach dem Lutherfest ist vor dem Lutherfest. So viel stand gestern, einen Tag nach Ende des zweieinhalbtägigen Spektakels, fest. Sowohl Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) als auch Superintendent Matthias Weismann sprachen sich für eine Neuauflage der Veranstaltung aus.

Borna. Auch gestern konnten weder Luedtke noch Weismann in Zahlen fassen, wie viele Besucher rund um die Stadtkirche gekommen waren. "Den Lutherläufern hat es richtig Spaß gemacht", so die Rathauschefin. Dass zwei Mittelalterhändler krankheitsbedingt abgesagt hatten, habe sich nicht verhindern lassenen. Das Lutherfest 2014 habe aber nicht unter der Tatsache gelitten, dass am Wochenende sowohl Schulanfang als auch Landtagswahlen waren. Für die Oberbürgermeisterin war deshalb außer Frage, dass es in einem Jahr erneut ein Lutherfest gibt - und zwar erneut am letzten August-Wochenende, das allerdings nicht mehr am Ende der Sommerferien liegt.

Das nächste Lutherfest wiederum zu diesem Zeitpunkt stattfinden zu lassen, entbehrt allerdings nicht einer gewissen Pikanterie. Denn dann gibt es in Grimma das bundesweite Festival der Reformation, das ursprünglich bereits im letzten Jahr geplant war, des Hochwassers wegen aber ausfiel. Weisman hofft, dass es deshalb nicht unbedingt zu einer Konkurrenz kommt. "Wir könnten die parallelen Ereignisse aber für ein zeichenhaftes Miteinander nutzen." Etwa durch einen Lutherlauf, der dann von Grimma nach Borna führt oder umgekehrt. Generell aber werde das Bornaer Lutherfest als Veranstaltung angenommen. Wichtig dabei sei, dass es nicht um das bloße Event gehe. Vielmehr würdigt der Superintendent, dass das Fest in gewisser Weise handgemacht sei, was besonders für das Lutherstück gelte. Auch wenn es bei der Premiere des Stücks "Luthers Traum vom Teufel" kleine technische Schwierigkeiten gab, steckten dahinter Menschen. Die seien teilweise im guten Sinne besessen von der Sache, und das sei ein wesentlicher Unterschied zu eingekauften Attraktionen.

Für die Durchführung des Lutherfestes gab es für die Veranstalter Geld. Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig stellte dafür 5000 Euro zur Verfügung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.09.2014
Nikos Natsidis

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