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Delitzsch 100 Paar Babyschuhe für junge Muttis
Region Delitzsch 100 Paar Babyschuhe für junge Muttis
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09:42 24.08.2012
Einen ganzen Berg gestrickter und gehäkelter Babyschuhe haben die Frauen der Handarbeitsgruppe des Soziokulturellen Zentrums in Delitzsch an die Arbeiterwohlfahrt übergeben. Die Awo will mit den Sachen Begrüßungspakete für junge Muttis schnüren. Quelle: Alexander Bley
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Delitzsch

„Verschenkt werden sollen die Babybekleidungsstücke als Bestandteil kleiner Begrüßungspakete. Mit denen wollen wir jungen Müttern, die wir als Schwangere betreut haben, nach der Geburt ihrer Kinder eine Freude machen", berichtet die Delitzscher Awo-Mitarbeiterin Martina Fritzsch. „Die Idee für diese Aktion haben wir aus der LVZ. Dort wurde einmal berichtet, dass in Leipzig Seniorinnen Kinderbekleidung für eine Krebsstation gespendet haben", ergänzt Daniela Gamczarski, die in Bad Düben und Eilenburg die Schwangerenberatung betreut. Als die Awo-Mitarbeiterinnen vor vier Wochen im SKZ anfragten, ob ein ähnliches Projekt wie in Leipzig auch in Delitzsch denkbar wäre, stießen sie bei Leiterin Petra Dautz und den Frauen der Handarbeitsgruppe sofort auf offene Ohren.

„Seit ungefähr fünf Jahren treffen wir uns regelmäßig montagnachmittags für zwei Stunden", berichtet Ingeburg Guggenberger, eine der handarbeitbegeisterten Frauen. Da wird gestrickt, gehäkelt oder gestickt. Initiiert worden sei der Treff seinerzeit von den Rollstuhlfahrerinnen. Bis zu 15 Frauen kommen bei diesem Angebot des Mehrgenerationenhauses zusammen. „Wir tauschen uns aus und unterstützen uns gegenseitig", erzählt Gisela Wiehe. Besonders vor Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten seien die handgefertigten Sachen der Gruppe gefragt. Rosemarie Schröter erzählt, dass sie auch schon neue Puppenkleider für Kindertagesstätten gestrickt hätten.

Und bei Höhepunkten im SKZ ist auf die Strickerinnen auch immer Verlass, weiß Petra Dautz

die Hilfe der Gruppe zu schätzen. „Was machbar ist, machen wir. Wir stricken, wie es gebraucht wird", sagt Ingeburg Guggenberger. Weil dabei viel Wolle benötigt wird, nehmen die Frauen auch gern Reste entgegen, denn oft würden diese für kleine Arbeiten reichen. Anregungen und neue Muster für ihre Arbeiten besorgen sich die Frauen aus Zeitschriften und Büchern, wobei jede zudem eigene Ideen in die Runde einbringt.

Thomas Steingen

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