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127 Unwetter-Einsätze in Nordsachsen

127 Unwetter-Einsätze in Nordsachsen

Kreisgebiet (pfü/dw/ka/nf/T.J.). Im Verlauf der Nacht zum Freitag forderten die Wetterereignisse - örtlich fielen 80 bis 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter - auch die Einsatzkräfte der Feuerwehren Nordsachsens flächendeckend.

Die Leitstelle löste 127 Einsätze aus. Auf dem Weg dorthin wurden von den Wehren zum Teil noch weitere Einsätze ohne Auftrag abgearbeitet. Besonders betroffen war Delitzsch mit 50 Alarmierungen und zirka 70 bis 80 Einsatzstellen. Hauptsächlich mussten Keller ausgepumpt werden. In Wiedemar drohte der von den Feldern ablaufende Regen die Ortslage Kyhna zu überfluten. Es gab aber auch flächendeckende Schäden durch Windbruch und umgeknickte Bäume.

Das Unwetter führte zu einem zwanzigminütigen Stromausfall im TWD-Versorgungsgebiet Storkwitz, Schenkenberg und Rödgen. Die Delitzscher Feuerwehr war bis in den Freitagmorgen 2 Uhr ununterbrochen im Einsatz, pumpte im ganzen Stadtgebiet Keller aus, kam auch den Mitarbeitern des Lidl-Marktes in der Richard-Wagner-Straße zu Hilfe. Dort führte die Last des Regens zu einer undichten Stelle im Dach. Es kam zu größeren Beschädigungen der Innendeckenverkleidung, weshalb der Supermarkt am Freitag geschlossen blieb. Indes waren die Freiwilligen Helfer selbst betroffen. Im Schäfergraben staute sich das Wasser zurück und überflutete das Gerätehaus. Gestern war Großreinemachen angeordnet worden. Die Löbnitzer Kameraden boten Donnerstagnacht zudem ihre Hilfe an, kamen mit Technik und Personal. "Das hat uns besonders gefreut", so Wehrleiter Dieter Franze. Ebenso würdigte er die gute Zusammenarbeit mit den Ortsteilwehren. Tags zuvor hatte die Delitzscher Wehr ihren 100. Einsatz in diesem Jahr. Ein Kellerbrand im Rosenweg war gemeldet worden. Jemand hatte jedoch den Notruf missbraucht.

Auch in Eilenburg mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr rund 30-mal ausrücken, um Keller auszupumpen oder Sturmschäden zu beseitigen. Der Fischerweg war zeitweise überflutet, die Fahrbahn mit Schlamm und Geröll bedeckt. Die Aufräumarbeiten dort dauerten auch Freitag Morgen noch an. Orkanartige Böen hatten zudem große Äste von Bäumen auf Straßen gerissen, so in der Sydowstraße und in der Torgauer Landstraße.

Die Feuerwehr in Bad Düben ist alarmiert worden, nachdem Bürger den Hinweis gaben, dass ein Baukran in der Gustav-Adolf-Straße schwankt. Dort war aber alles in Ordnung. Danach mussten die Kameraden vor allem herabfallende Äste beräumen. Auf dem Sportplatz in Pristäblich hat das Unwetter zwei Pappeln entwurzelt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.06.2013

red

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