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Delitzsch 29 Unfallschwerpunkte im Landkreis - 10 davon sind neu
Region Delitzsch 29 Unfallschwerpunkte im Landkreis - 10 davon sind neu
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14:24 19.05.2015
Unfallträchtig: der Knoten von Staatsstraße 11 und B 87 in Eilenburg.
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Kreisgebiet

Ein Großteil davon gilt nach diversen Maßnahmen inzwischen als unkritisch, ist nur noch in der Beobachtung. Zehn der Crash-Punkte sind allerdings gerade erst offiziell erfasst worden, als sich die Unfallkommission zur jährlichen Bestandsaufnahme traf.

Die Kommission ist ein Zusammenschluss verschiedener Fachbehörden: die Polizei, das Straßenbauamt der Landkreis, die nordsächsische Straßenverkehrsbehörde. Auch die Großen Kreisstädte Schkeuditz, Delitzsch und Eilenburg sitzen mit am runden Tisch. Je nach Unfallstelle werden zudem die jeweiligen Landgemeinden hinzugezogen.

Das Ziel des Miteinanders: Neuralgische Punkte im Straßenverkehr umzugestalten, um Gefahren zu bannen. Wo Gefahr lauert, lässt sich aus der Verkehrsunfallstatistik der Polizei herauslesen. Jährlich wird die ausgewertet, wobei das Augenmerk auf Unfallhäufungen und der Schwere der Unfälle liegt. Das Ergebnis für 2013: An zehn Stellen im Altkreis, die in den Jahren zuvor nicht auffällig waren, haben sich vermehrt Unfälle ereignet. Dazu zählen drei Kreuzungen und eine Doppelkurve auf Schkeuditzer Gemarkung, zwei Knotenpunkte in Eilenburg, zwei Stellen auf der Staatsstraße 11 zwischen Eilenburg und Laußig, eine Kreuzung in Rackwitz und eine in Taucha. "Unfallauslöser sind in erster Linie Vorfahrtsverletzungen, gefolgt von zu geringem Abstand, unangepasster Geschwindigkeit, Abbiege- und Überholmanövern sowie Alkohol- und Drogeneinfluss", schildert Barbara Rühlmann, Leiterin der Straßenverkehrsbehörde im Landkreis. Immerhin: Die Zahl der Verkehrstoten im Altkreis ist zurückgegangen: Zwei waren es 2013, jeweils etwa zehn in den Vorjahren.

Die Ursachensuche für Unfallhäufungen ist für die Kommission eine Daueraufgabe, verbunden mit diversen Vor-Ort-Besichtigungen. Kein leichtes Unterfangen, weil mitunter Unfallhäufungen eher zufällig sind und mit der Gestaltung von Straße oder Kreuzung nichts zu tun haben. Wo sich Maßnahmen anbieten, werden in der Regel erst mal Markierungen und Beschilderungen verändert - der schnelle und vergleichsweise preiswerte Weg. Führt der nicht zum Erfolg, kommen bauliche Korrekturen ins Spiel.

Immerhin: An den 19 schon länger bekannten Unfallschwerpunkten konnte einiges bewegt werden. Von der Beo- bachtungsliste verschwinden sie aber erst, wenn vor Ort wenigstens drei Jahre lang nichts mehr passiert ist. Die Übersicht der Gefahrenstellen spiegelt deshalb mehr kritische Orte wider als tatsächlich aktuell vorhanden. © Seite 26

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.05.2014
Kay Würker

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