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Ab Montag ist der Nordplatz dicht

Ab Montag ist der Nordplatz dicht

Kraftfahrer müssen sich ab Montag in der Loberstadt auf eine neue Verkehrssituation einstellen. Wie berichtet, beginnt der innerörtliche Ausbau eines Teilstücks der Bundesstraße 183a einschließlich des Nordplatzes.

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Für den scharfen Start zum Kanalbau ist am Nordplatz bereits eine Grube ausgehoben worden.

Quelle: Alexander Bley

Delitzsch. Deshalb sind im Ausbaubereich der Nordplatz, die Bitterfelder und die Karl-Marx-Straße auf lange Sicht gesperrt.

Ende des dritten Quartals 2014, so die Pläne des zuständigen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), soll das Projekt abgeschlossen sein. Im Wesentlichen ist das Vorhaben in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Ausführende Firma ist die Ezel Bauunternehmung aus Torgau, die vor einigen Jahren bereits die Securiusstraße ausgebaut hat. Mitte der Woche verständigten sich Bauherr, Planer und Baufirma mit allen beteiligten Medienträgern (Stadt, Derawa, Abwasserzweckverband, Technische Werke, Telekom) über den groben Bauablauf bis Ende des Jahres (erster Bauabschnitt).

Demnach beginnen die Tiefbauarbeiten am Nordplatz mit der Verlegung eines Mischwasserkanals einschließlich Hausanschlüssen. Der Kanal verläuft in einer Tiefe von 3,5 Metern vom Nordplatz in der Karl-Marx-Straße bis zur Einmündung Nordstraße. Ab Oktober sollen dann Trinkwasser, Strom und die restlichen Leitungen folgen.

Auf dem Parkplatz am Nordplatz wurden bereits vorbereitende Arbeiten für den Kanalbau durchgeführt, damit ab Montag zum Start der Vollsperrung Busse, Lieferverkehr und Anlieger über diese Fläche in die Schulze-Delitzsch-Straße gelangen können. Laut Stadtverwaltung soll Anwohnern die Zufahrt zu Grundstücken in Abhängigkeit des Bauverlaufes aber weitgehend ermöglicht werden. Betroffene können sich diesbezüglich direkt an den Ezel-Polier Mike Britsche wenden und Einzelheiten besprechen. Den Bewohnern der Karl-Marx-Straße 1a bis c wird die Zufahrt zu ihren Garagen und Stellflächen im Hof über die Bitterfelder Straße ermöglicht.

Bereits im Vorfeld der Bauarbeiten häuften sich im Rathaus Anfragen bezüglich Sperrungen und Umleitungen, auch Mitglieder des Stadtrates berichteten von Anwohner-Unmut wegen unzureichender Informationen. Nun liegt das Umleitungskonzept des Lasuv vor. Das sieht für den ersten Bauabschnitt, der sich mindestens bis Jahresende hinzieht, die Vollsperrung des Kreuzungsbereiches Nordplatz und der Karl-Marx-Straße bis zur Einmündung Nordstraße vor. Aus Richtung Norden kommend, gilt in der Bitterfelder Straße ab der Rosa-Luxemburg-Straße bis zur Baustelle Halteverbot. Dieser Abschnitt wird zudem als Einbahnstraße Richtung Süden ausgewiesen, ist für Lkw gesperrt. Busse, Lieferverkehr und Anlieger dürfen passieren. Am Nordplatz werden sie über den Parkplatz vor der Ex-Schlecker-Filiale an der Baustelle vorbei in die Schulze-Delitzsch-Straße geleitet. Wie Ulli Klausch, städtischer Sachgebietsleiter Kommunalbau, betont, ist diese Lösung vor allem wegen der Buslinie und Anwohner gewählt worden.

Ansonsten soll der Durchgangsverkehr möglichst aus dem Stadtgebiet ferngehalten werden. Deshalb sind aus allen Richtungen am Ortseingang Umleitungen ausgeschildert, die den Verkehr über die West- und Ostumfahrung um die Stadt herumführen sollen.

Auch innerstädtisch weisen zahlreiche Tafeln auf die Sperrung am Nordplatz hin und zeigen Ausweichmöglichkeiten an. So in der Leipziger Straße, wo die Umleitung durch die Richard-Wagner-Straße empfohlen wird. Aus Richtung Roßplatz kommend, führt die offizielle Umleitung für die Bitterfelder Straße durch die Securiusstraße. Die Nordstraße, die Mittel- und die Schulze-Delitzsch-Straße können wie bisher befahren werden. In Zusammenhang mit den Bauarbeiten entfallen in der Dübener Straße zudem die Parkflächen am Fahrbahnrand zwischen Bitterfelder und Angerstraße.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.08.2013

Thomas Steingen

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