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Ärger über Graffiti in Delitzsch und Rackwitz

Vandalismus Ärger über Graffiti in Delitzsch und Rackwitz

Mutwillige Sachbeschädigungen verursachen den Städten und Gemeinden Jahr für Jahr hohe Kosten für Reparaturen und Beseitigungen. Vor wenigen Tagen wurde Delitzsch wieder massiv von Schmierern heimgesucht. Im Bereich von Lindenstraße und Marienpark prangen großflächige Schriftzüge. Erst im Juli wurden unter anderem Buswartehäuschen zerstört.

Die Umfriedung des Marienparkes ist großflächig beschmiert worden.

Quelle: Christine Jacob

Delitzsch/Rackwitz. Eine Reihe großflächiger Graffitischmierereien in Delitzsch beschäftigt derzeit Stadtverwaltung und Polizei. Unbekannte haben dieser Tage im Bereich der Lindenstraße und des Schäfergrabens zahlreiche Schriftzüge hinterlassen. Betroffen sind Bänke, Fassaden, Stromkästen und die Umfriedung des Marienparkes. Die Botschaften wie „Nazistadt“ sind politisch motiviert. „Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen“, sagt Bürgermeister Thorsten Schöne (parteilos). Und ist sichtlich verärgert: „Wir werden die Schmierereien schnellstmöglich beseitigen lassen, damit das Stadtbild nicht länger beeinträchtigt wird, aber dafür müssen wir wieder Steuermittel in die Hand nehmen.“ Schöne bedauert, dass die Delitzscher Polizei oft zu Einsätzen nach Leipzig gerufen wird, wünscht sich mehr Präsenz vor Ort.

Die Graffiti wecken bange Erinnerungen an den Juli dieses Jahres, als Delitzsch eine regelrechte Vandalismusflut erlebte. Damals wurde viel Stadtmobiliar zerstört, an zahlreichen Masten am Straßenrand fanden sich Lok-Leipzig-Aufkleber.

Fußballfans beschmieren Fußgängerbrücke

Der Fußballverein tritt aktuell in Rackwitz unangenehm in Erscheinung: Die Fußgängerbrücke über die B 184 wurde mit einem über die gesamte Straßenbreite reichenden Schriftzug „Lokomotive Leipzig“ verunstaltet. Die Gemeindeverwaltung prüft nun, wer für die Beseitigung zuständig ist. Da die Brücke über eine Bundesstraße führt, kümmert sich das Landesamt für Straßenbau und Verkehr um die Unterhaltung. Ob diese Regelung auch für Graffiti-Entfernung gilt, ist jedoch fraglich. „Auch andernorts in der Gemeinde, vor allem im Bahnhofsumfeld, haben wir es mit Graffiti zu tun“, klagt Bürgermeister Steffen Schwalbe (parteilos). „Ich kann für die Beseitigung aber nicht jedes Jahr mehrere Tausend Euro ausgeben. Die Gestaltung von Flächen mit legalen Graffiti ist effektiver. Die hat sich in der Gemeinde bewährt.“

Von Kay Würker

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