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Delitzsch Am Grabschützer See weiden schottische Hochlandrinder das ganze Jahr über
Region Delitzsch Am Grabschützer See weiden schottische Hochlandrinder das ganze Jahr über
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10:00 26.02.2017
Am nördlichen und südöstlichen Ufer des Grabschützer Seeweiden jetzt ganzjährig schottische Hochlandrinder. Sie halten die Landschaft am Gewässer offen. Quelle: Alexander Prautzsch
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Schottische Hochlandrinder sind seit rund zehn Jahren in der Bergbaufolgelandschaft südlich von Delitzsch eine Attraktion. Sie weiden am Grabschützer See, den ein rund acht Kilometer langer Naturlehrpfad umgibt. 2006 hat die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt den See erworben und gemeinsam mit dem Naturschutzbund ein Pilotprojekt gestartet, um zunächst eine 22 Hektar große Fläche als offene Landschaft dauerhaft zu erhalten. Hierbei spielen die Rinder als „biologische Rasenmäher“ eine wichtige Rolle. Sie verhindern nicht nur, dass Bäume und Sträucher von dem Gelände Besitz ergreifen, sondern tragen auch zur Entstehung verschiedener Biotope bei.

Im vergangenen Jahr hat die Landesstiftung die Beweidungsflächen auf nunmehr rund 56 Hektar Fläche erweitert. Sie erstrecken sich nördlich und südöstlich des Grabschützer Sees. Die Rinder beweiden das Areal nicht wie bisher nur in den Sommermonaten, sondern das gesamte Jahr. Mit der Ausdehnung des Weidegebiets wurden ein Teil des Lehrpfades und drei Lehrtafeln verlegt.

Von Thomas Steingen

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