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Delitzsch An den Werbener Teichen in Delitzsch fehlen 20 Meter Gehweg
Region Delitzsch An den Werbener Teichen in Delitzsch fehlen 20 Meter Gehweg
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09:14 18.05.2016
Der „Fußweg“ ist entlang der Sandmark und dem Wohngebiet der Werbener Teiche schlicht der Straßenrand – kein Spaß für die Anwohner. Quelle: Wolfgang Sens LVZ
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DELITZSCH

Das Warten auf einen Fußweg nahe der Sandmark und dem Wohngebiet der Werbener Teiche hat vielleicht bald ein Ende. Noch immer fehlt der Lückenschluss zwischen Lauescher und Werbener Straße. Und auch weiter von einem Wohngebiet zum anderen geht es nur über den Trampelpfad am Straßenrand.

Ärgerlich ist das vor allem für ältere Anwohner und jene, die mit Kinderwagen oder Kleinkindern dort unterwegs sind. „Das ist einfach nicht sicher, ganz im Gegenteil“, schildert eine Seniorin ihre Ängste. Autos würden bedrohlich nah erscheinen, das Tempolimit nicht immer eingehalten. Und auch so sei das Laufen gerade für sie, die auf den Rollator angewiesen ist, am Straßenrand lang besonders beschwerlich. Nur knapp 20 Meter Fußweg fehlen zwischen den beiden Wohngebieten. Entlang der Sandmark. Allerdings müssten noch einmal gut 400 Meter gebaut werden. „Seit 20 Jahren wohne ich hier und nichts hat sich getan, nicht ein Stückchen ist gebaut worden“, ärgert sich die ältere Dame.

Dieses Jahr könnte der Weg Wirklichkeit werden

Der 20-Meter-Lückenschluss war in der Vergangenheit immer wieder mal in Aussicht gestellt und dann doch nicht Wirklichkeit geworden. Bisher sei die Errichtung des Fußwegs im Haushalt nicht dringlich gewesen, heißt es auf Anfrage aus der Stadtverwaltung. Die Sanierung von Kindereinrichtungen oder Großprojekte wie die Sanierung der Bitterfelder Straße waren zunächst wichtiger. Aber es gibt Hoffnung: „Im Bereich des Wohngebietes Sandmark ist für 2016 die Errichtung einer Bushaltestelle für den ÖPNV beim Landkreis Nordsachsen beantragt. Damit würde auch die Errichtung der fußläufigen Anbindung an das Wohngebiet umgesetzt werden können, sprich: der Fußweg“, teilt die Verwaltung mit. Für die Bushaltestelle wiederum wären Landkreis und Busunternehmen zuständig. „An uns soll es nicht scheitern“, sagt Landkreissprecher Rayk Bergner. Dem Bau der Bushaltestelle stünde insofern nichts entgegen, wenn die Mittel vom Zweckverband für den Nahverkehr kommen. Allerdings ist alles Weitere dann wieder Sache der Stadt Delitzsch. „Nach der Fertigstellung dieser Maßnahme würde geprüft, zu welchen Kosten dieser Fußweg dann bis Werben fortgesetzt werden kann. Je nach Ergebnis der Prüfung würde die Maßnahme dann für den Doppelhaushalt 2017/18 vorgeschlagen werden“, teilt die Verwaltung mit.

Von Christine Jacob

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