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Delitzsch Archäologen graben in Biesen
Region Delitzsch Archäologen graben in Biesen
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10:25 27.05.2017
Auch mit schwerem Gerät wird in Sachen Archäologie gegraben. Quelle: Wolfgang Sens
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Biesen

Stein auf Stein abtragen – das gilt im Wohngebiet Biesen. Das gut gefragte Areal bei Rackwitz soll weiter erschlossen werden, davor aber stehen zunächst archäologische Grabungen. Das Landesamt für Archäologie untersucht, ob es in der Vergangenheit eine Besiedlung gab.

Die Fläche ist etwa fünf Hektar groß. Die Untersuchungen im ersten Grabungsabschnitt haben Anfang Mai begonnen, bis voraussichtlich 10. Juni soll noch gebuddelt werden. Eine Archäologin und deren Mitarbeiter untersuchen in planmäßig angelegten Baggerschnitten, ob sich archäologische Fundstellen nachweisen lassen. „Dazu wird der Oberboden abgetragen, um eventuell darunterliegende Befunde und Funde wie Verfärbungen im Erdreich, Keramikfragmente etc. sichtbar zu machen“, erklärt Christoph Heiermann, Referatsleiter im Landesamt für Archäologie. Die derzeitigen Beobachtungen würden aber noch keine Schlüsse zulassen. „Wie das weitere Vorgehen aussieht, hängt davon ab, ob archäologische Befunde angetroffen werden, welche dann ausgegraben werden müssen.“

In der Gemeindeverwaltung arbeitet man schon an der Zukunft nach der Vergangenheitssuche: die weitere Erschließung sowie die Änderung des Bebauungsplanes sind mit dem beauftragten Planungsbüro besprochen. Sofern sich keine massive Verlängerung der Grabungszeit ergibt, kommt in Kürze der erste Bauabschnitt zur Ausschreibung.

Von Christine Jacob und Thomas Steingen

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