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Delitzsch Artur-Becker-Schule Delitzsch schreibt Spaß und Liebe groß
Region Delitzsch Artur-Becker-Schule Delitzsch schreibt Spaß und Liebe groß
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15:54 20.01.2013
Werken ist eines der Angebote an der Mittelschule. Quelle: Julia Wick
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Delitzsch

Ausgestopfte Tiere, Skelette und Körperteile in Übergrößen – der erste Anblick des Biologieraumes wirkte etwas gruselig. Abschrecken ließ sich Lion-Kevin jedoch nicht, im Gegenteil.

Gemeinsam mit seiner Mutter Katja Kopsch inspizierte der Neunjährige einen Riesenmodell-Zahn im Querschnitt. „Hier hat der Zahn Karies, das bekommt man, wenn man nicht richtig putzt“, erklärte die 31-Jährige ihrem Sohn. Doch das sollte nicht das einzige bleiben, was Lion-Kevin an diesem Tag lernen sollte. So erfuhr er zudem, dass seine Mama hier in diesen Räumen die Schulbank gedrückt hat. „Deshalb würde es mich freuen, wenn der Kleine hier auch hin geht.“ Im Moment besucht er noch die 3. Klasse der Rackwitzer Grundschule – doch man kann sich nie früh genug informieren.
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Tag der offenen Tür in der Delitzscher Artur-Becker-Schule am 19. Januar 2013.

Informieren war auch das Stichwort für Nathalie Hardt und Tammy Breithaupt. Allerdings standen die beiden Zehntklässler dabei ausnahmsweise mal hinter dem Lehrertisch. In verschiedenen Experimenten demonstrierten sie, dass Chemie nicht nur der Schrecken aller Schüler sein muss, sondern auch Spaß machen kann. Gleiches versuchte man auch im Matheraum, unter anderem damit, dass an der Tafel das Wort „Spaß“ an sich riesig prangte. Im Kunstraum dagegen verzierte die „Liebe“ eine große Leinwand und drückte die Liebe zum Detail in den künstlerischen Arbeiten aus. Beim Tannenzapfen-Männchen-Basteln im Klassenraum der 5 a und bei der Auftaktveranstaltung der Bühnensternchen, die mit ihrem Spiel, Gesang und Tanz die Besucher willkommen hießen, standen die künstlerischen Adern der Schüler ebenso im Vordergrund.

Letztlich gab es aber auch ernste Themen: die Sicherheit  im Schulalltag zum Beispiel. Und um die kümmern sich an der Schule seit einigen Jahren die sogenannten Schulsanitäter, zu denen unter anderen Eileen Hellweg und Shari Schmitzer gehören. Vom Jugendrotkreuz in Erster Hilfe geschult, haben sie besonders auf jüngere Mitschüler immer ein Auge. „Das macht super viel Spaß und wir werden es vermissen“, so die beiden Zehntklässlerinnen, die kurz vor den Abschlussprüfungen stehen. Für den Tag der offenen Tür im kommenden Jahr, haben sie sich vorgenommen auch dabei zu sein, dann aber als Ehemalige.

Julia Wick

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