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Auf Tempo(sünder)jagd

Auf Tempo(sünder)jagd

Die Jagd auf Temposünder müssen Kommunen mit mehr als 10 000 Einwohnern seit rund eineinhalb Jahren selbst stemmen. Delitzsch hat sich dafür eine Firma aus Finsterwalde geholt, die in diesem Jahr an 35 Tagen zur Tat schreiten und Raser überführen soll.

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Blick ins Innere des "Blitzer"-Autos: Die Messung wird genau protokolliert.

Quelle: Christine Jacob

Delitzsch. Das Mieten der Technik ist billiger als der Kauf. Gewinn macht die Stadt aber nicht, wenn sie Temposünder nach Flensburg meldet.

Bereits 2010 hat die Firma German Radar in Delitzsch ihre Messungen durchgeführt. Eine Bilanz macht deutlich: Die Stadt Delitzsch kostet das in erster Linie. Von der Abzocke, die Autofahrer in puncto Blitzer gerne einmal reflexartig ins Feld führen, kann wohl keine Rede sein: Den Einnahmen von 15 830 Euro stehen allein für die Miete der Messtechnik Ausgaben von 15 000 Euro gegenüber. Die „Manpower“ für das Betreiben der Geräte sei da noch nicht berücksichtigt, betont Ordnungsamtsleiter Oliver Schulze.

Mit Änderung der sogenannten Ordnungswidrigkeiten-Zuständigkeitsverordnung durch die sächsische Staatsregierung sind zahlreiche Städte seit Januar 2010 für die Durchführung von Geschwindigkeitsmessungen sowie die damit verbundenen Verwarn- und Bußgeldverfahren verantwortlich. Die Anzahl der Messungen schreibt der Gesetzgeber vor. Für Delitzsch heißt das insgesamt sechs Mitarbeiter des Ordnungsamtes beschäftigen sich nun auch mit dem weiten Feld des Blitzens. Vier im Außen-, zwei im Innendienst. German Radar hat sie an der Technik ausgebildet, stellt zudem die Geräte.

Wurden im vergangenen Jahr insgesamt 706 Verfahren gegen Temposünder eingeleitet, waren es bisher schon rund 500. 2010 ging es an 29 Tagen zur Messung, in diesem Jahr sind es 35 Tage. So schreibt es der Gesetzgeber vor. „Es sind aber auch mehr Tage möglich“, informiert Schulze. Dabei gehe es der Stadt aber nicht darum, Geld einzutreiben. Wichtig sei der Erziehungseffekt. So sollen mit dem Schulstart am 22. August getreu dem Motto „Blitz for Kids“ vor allem die Schulen zu Schwerpunktbereichen für Geschwindigkeitskontrollen werden.

Christine Jacob

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