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Delitzsch Auf dem Norbert-Lienig-Weg lauern Gefahren
Region Delitzsch Auf dem Norbert-Lienig-Weg lauern Gefahren
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10:35 30.05.2017
Der Döbernitzer Ortschaftsrat auf dem Norbert-Lienig-Weg am Lober. An manchen Stellen senkt er sich gefährlich ab. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
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Döbernitz

Da kommt wohl jede Menge Arbeit auf die Stadtverwaltung zu. Traditionell luden die Mitglieder des Ortschaftsrates Döbernitz zu einem Dorfrundgang ein. Was sie dabei entdeckten, hat einige Seiten im Notizheft von Ortsvorsteher Roland Kirsten (CDU) gefüllt.

Gefahr für den Gegenverkehr

Zunächst einmal gab es aber ein Lob. Das Totholz an einer Reihe von Pappeln in der Nähe des ehemaligen KfL-Geländes wurde beseitigt. Auch dass die Gullideckel in der Döbernitzer Straße und im Bereich des ehemaligen Ziehwerkes immer wieder schnell ersetzt werden, fiel den Abgeordneten positiv auf. „Die verschwinden vor allem regelmäßig, wenn Veranstaltungen im Ziehwerk im Gange sind“, wusste Roland Kirsten (CDU). Die selbe Straße wird aber auch kritisiert. Die ausladenden Straßenbäume zwingen Lkw in der Mitte der Fahrbahn zu fahren, um sich nicht die Planen aufzureißen. Damit seien sie aber wieder eine Gefahr für den Gegenverkehr. Die Bäume zu beschneiden, würde helfen. Uneinig waren sie sich, wer die Arbeit ausführt.

Als Gefahr für Stürze sehen sie auch zu hohe Absätze bei der Ein- und Ausfahrt zur Bahnunterführung zwischen Döbernitz Ost und West. Zudem würden Schrauben, die die Platten für die Wassereinläufe halten, zu hoch herausragen. Es wurde teils die Vermutung laut, dass die bewusst herausgeschraubt würden. „Wer macht den so etwas und warum?“

Schüler nutzen Weg

Der sich unmittelbar hinter dem Tunnel anschließende Norbert-Lienig-Weg sei in einem katastrophalen Zustand, wie der Döbernitzer Peter Hollbauer feststellte. Er begleitete die Abgeordnetengruppe und wies auf Details hin, die schnelles Handeln erfordern. Der Weg falle zu beiden Seiten ab, teils sei das Pflaster abgesenkt. „Der Weg wird stark von Schülern genutzt“, betonte Hollbauer und wollte sich gar nicht ausmalen, was passieren könnte. Dass das Rasenmähen auch nicht regelmäßig erfolgt, erwähnte der Döbernitzer nur am Rande. Roland Kirsten kannte das Problem und steht nach eigenen Angaben deshalb schon intensiv in Kontakt mit dem Rathaus. Offenbar ist man dort aber auch ratlos, scheitert wohl an den Eigentumsverhältnissen und damit den Verantwortlichkeiten. Ob der Bergbausanierer LMBV ins Boot geholt werden kann, soll geprüft werden. „Der Ausbaus des Lobers in diesem Bereich hat uns privat jedenfalls geholfen“, erklärte Ulf Peschke (Heimatverein).

Von Ditmar Wohlgemuth

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