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Delitzsch Auftritt in der Rackwitzer Manege
Region Delitzsch Auftritt in der Rackwitzer Manege
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00:01 06.05.2011
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Rackwitz

Am Mittwoch und Donnerstag zeigten sie im Projektzirkus „Mabema Versaje“ der Familie Hein, der die Manege in die Sporthalle verlegt hatte, was sie in den Tagen zuvor einstudiert hatten.

„Ich bin ein Feuerfakir“, sprudelte es kurz vor Beginn der Vorstellung im Umkleideraum aus dem Drittklässler Florian heraus. Auf Glasscherben werde er sich legen. Und das sei auch nicht gefährlich, erzählte er. Den Trick, wie es funktioniert, wollte er allerdings nicht verraten. Lukas aus der zweiten Klasse baute mit seiner Gruppe als Artist eine Pyramide. Ein anderer Schüler begrüßte als Clouwn die Eltern und Großeltern, die zahlreich im Zuschauerraum Platz genommen hatten. Der Löwe, den er in die Manege ziehen wollte, entpuppte sich allerdings als Ziege. Eine lustige Dressur mit diesen Tieren boten seine ganz in Lila gekleideten Mitschüler. Seil- und Schlangentanz, Jonglerie und Zauberei waren weitere Nummern im Programm, das die Kinder mit den sieben Betreuern des Projektzirkus ausfüllten.

Die Talente der Kinder entdecken und fördern, das ist die Idee, die hinter dem Konzept der Familie Hein steckt. „Wir bauen auf Dinge auf, die die Kinder bereits können“, sagte Benjamin Hein, Sprecher des Projektzirkus. Dass die Schüler an dieser Form des Unterrichts Spaß hatten, stand außer Frage. „Welches Kind träumt nicht davon, einmal als Artist in der Manege und somit im Rampenlicht zu stehen“, so Hein. Jeder der sieben Betreuer, alles sind ausgebildetet Artisten, arbeitete im Projekt mit einer Gruppe von zehn bis zwölf Kindern. „Die Lehrer spielten nur eine Nebenrolle“, berichtete Schulleiterin Angelika Kleemann. Wobei sich die Gruppe aus Schüler von der 1. bis 4. Klasse zusammensetzten. „Das Miteinander von jüngeren und älteren Schülern ist uns wichtig. Jedes Gruppenmitglied erfüllt eine bestimmte Aufgabe, die in der Summe unser Programm ergeben“, erläuterte Hein.

Eltern und der Förderverein der Rackwitzer Bildungsstätte hatten die Idee für das Zirkusprojekt der Schulleitung empfohlen. Allerdings seien ein bis zwei Jahre vergangen, ehe die Finzierung gesichert war. „Über die Ganztagsangebote, Spenden des Fördervereins und mit der Beteiligung der Kommune wurde es möglich“, so Kleemann.

Thomas Steingen

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