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Ausbau des Pendlerknotens lässt noch auf sich warten

Ausbau des Pendlerknotens lässt noch auf sich warten

Der größte Pendlerknoten im Raum Delitzsch, der Untere Bahnhof in der Loberstadt, soll in den nächsten Monaten verkehrstechnisch ausgebaut werden. Allerdings ist noch etwas Geduld nötig - sowohl für den dritten Park-and-ride-Platz als auch für die neue Fahrtzeitenanzeige.

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Die digitale Anzeige auf dem Vorplatz des Unteren Bahnhofs läuft seit Mai im Testbetrieb. Insbesondere die Einbindung der Regionalbusse ist aufwendig.

Quelle: Wolfgang Sens

Delitzsch. Die Stadtverwaltung Delitzsch hat ihre Hausaufgaben erledigt: Die Fördermittelanträge an den Freistaat sowie an den Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) sind gestellt. Mit dem Geld soll schräg gegenüber vom Bahnhof, an der Kreuzung Eisenbahn-/Bismarckstraße, ein weiterer Großparkplatz entstehen, auf dem insbesondere Berufspendler auf dem Weg zum Zug ihr Auto abstellen können. Diese Umsteigemöglichkeit soll die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs erhöhen. Zwei solcher Plätze gibt es am Bahnhof bereits, wegen hoher Auslastung ist der dritte fällig. Bernd Irrgang vom ZVNL-Projektmanagement bestätigt den Eingang der Anträge, rechnet mit Bescheiden bis Frühjahr. "Der Bedarf ist da, daran besteht kein Zweifel. Der geplante Park-and-ride-Platz hätte sogar noch größer ausfallen können, wenn es die Grundstücksfläche hergeben würde." Sobald die Förderung bewilligt sei, könne die Stadt als Bauherr die Ausschreibung starten. Dann sei der Platz Ende nächsten Jahres fertig.

Ebenfalls erst im Jahresverlauf 2015 soll die digitale Anzeige auf dem Bahnhofsvorplatz in den Regelbetrieb gehen. Im Testlauf ist sie bereits seit Mai, und so mancher Fahrgast fragt sich, warum die Probephase so lange dauert. Das liege daran, dass neben den Zugabfahrten auch Buszeiten angezeigt werden sollen, was ein technischer Kraftakt sei, erklärt Matthias Neumann, Sprecher des zuständigen Mitteldeutschen Verkehrsverbundes. "Es müssen zunächst alle Fahrzeuge aller dort fahrenden Regionalbusunternehmen vollständig mit neuen Bordrechnern ausgestattet werden. Nur die neuen Rechner können den Standort des jeweiligen Fahrzeuges sowie dessen aktuelle Fahrplanlage - pünktlich oder Verspätung - erfassen. Die Daten werden dann via Betriebsleitsystem an Haltestellen- anzeiger, aber auch an das Fahrplanauskunftssystem im Internet übertragen", so Neumann. Ab Mitte des ersten Quartals 2015 soll hinsichtlich der Zugabfahrten die Testphase enden. Dann werden statt der fahrplanmäßigen die tatsächlichen Zeiten angezeigt. Für die Regionalbusse gelte das voraussichtlich erst ab der zweiten Jahreshälfte 2015.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Von Kay Würker

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