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Ausbildungsmesse in Delitzsch zieht auch beim 10. Mal wieder Hunderte Besucher an

Berufsorientierung Ausbildungsmesse in Delitzsch zieht auch beim 10. Mal wieder Hunderte Besucher an

Für künftige Schulabgänger und ihre Lehrer war am Sonnabend die 10. Regionale Ausbildungsmesse im Delitzscher Berufsschulzentrum eine wichtige Adresse. Hunderte strömten wieder dahin. Rund 100 Unternehmen und Einrichtungen stellten sich sowie rund 130 Ausbildungsberufe vor.

Schüler der kommenden Abschlussjahrgänge von Gymnasien, Haupt- und Realschulen informieren sich auf der 10. Regionalen Ausbildungsmesse Im Kultur- und Sportzentrum in Delitzsch über die berufliche weiterentwicklung und Ausbildung.

Quelle: Alexander Prautzsch

Delitzsch. Die Ausbildungsmesse „Ausbildung – Gut für die Region“ feiert Geburtstag und hat in der zehnten Auflage nichts an Anziehungskraft verloren. So strömen am Sonnabend wieder Hunderte, darunter viele Eltern, deren Kinder sich in nächster Zeit für einen Beruf oder eine Studienrichtung entscheiden müssen, ins Delitzscher Berufsschulzentrum. Vielfach sind es auch die Mütter oder Väter, die für ihre Sprösslinge das Wort an die Unternehmen richten, während die Kinder zunächst noch stille Zuhörer bleiben.

Schon am Eingang zur Messehalle geht es gleich zur Sache, erklären die Auszubildenden Alexander Zimpel, Jacob Sauer und Lisa-Marie Gräser, dass zu einer Lehre beim Staatsbetrieb Staatsforst nicht nur das Bäumefällen gehört, sondern auch das Pflanzen ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung sei. „Und wir bilden auch Kletterer aus, zudem wird kostengünstig die Jägerausbildung mit angeboten“, verrät Jacob Sauer. Er ist im dritten Lehrjahr. Drei Jahre Ausbildung brauche es in diesem Beruf auch, weil er viel Erfahrung erfordere, berichtet der Azubi dem 15-jährigen Martin Coldeweg. Dieser ist mit seinen Eltern am Stand des Staatsforstes stehen geblieben, weil der Junge sich ein solches Berufsziel vorstellen kann. Die Familie möchte sich aber allgemein Überblick verschaffen, was alles möglich ist. „Die Messe ist eine schöne Sache. Ich war selbst schon als Aussteller dabei, heute nun das erste Mal als Besucher mit meinem Sohn“, verrät Vater Henry.

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Über 100 Firmen, Institutionen und Unternehmen präsentierten ihre Ausbildungsangebote in Delitzsch. Alexander Prautzsch war mit der Kamera dabei.

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Praktikum weckt Berufsinteresse

Ganz gezielt steuert dagegen Daniel Kretschmar aus Reibitz mit Sohn Kevin auf die Vertreter des Ursa Dämmstoffwerkes zu. Kevin hat bei Ursa in diesem Jahr ein 14-tägiges Schülerpraktikum absolviert. „Das hat ihm so gut gefallen, dass er gern in diesem Betreib eine Lehre beginnen möchte“, so sein Vater. Deshalb erkundigen sie sich, welche Voraussetzungen Kevin erfüllen muss, damit er zum Industriemechaniker ausgebildet werden kann. Abschluss der 10. Klasse sowie Note 3 in Mathe, Physik und Chemie sollte er vorweisen können, zählt Veronika Tiede von der Personalabteilung auf. „Das kriegt er hin, er ist gut ins Schuljahr gestartet“, zeigt sich der Vater daraufhin zuversichtlich. Jährlich vier bis fünf Lehrlinge bildet Ursa für den Eigenbedarf aus. „Unsere Azubis haben also gute Chancen, übernommen zu werden“, so die Personalverantwortliche weiter.

Fürs Bewerbungstraining der IKK classic haben sich Paul Fischer und Lucas Becher angemeldet. Die beiden Delitzscher Gymnasiasten besuchen allein die Messe. „Ich bin bewusst ohne Eltern gekommen, denn ich will selbst entscheiden, was ich mir ansehe. Schließlich muss ich später auch allein Entscheidungen treffen“, begründet der 17-jährige Lucas. Im Bewerbungstraining will er vor allem erfahren, wie er in Bewerbungsgesprächen seine Aufregung unterbinden kann.

Workshop mit Asylbewerbern

Zufrieden mit der wieder guten Resonanz zeigt sich Mitorganisatorin Germaine Schleicher von der Wirtschaftsförderung des Landkreises. „Erstmals führen wir auch einen Workshop durch, in dem 15 Asylbewerber, die das berufsvorbereitende Jahr abgeschlossen haben, mit vier Unternehmen aus der Region in Kontakt kommen“, berichtet sie.

Von Thomas Steingen

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