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Delitzsch Ausstellung in der Stadtkirche zeigt das Schaffen von Orgelbauer Rühlmann
Region Delitzsch Ausstellung in der Stadtkirche zeigt das Schaffen von Orgelbauer Rühlmann
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14:18 25.10.2009
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Delitzsch

Die beiden Orgelliebhaber, Dietmar Seifert und sein Bruder Reinhard, die sich sehr dafür eingesetzt hatten, dass diese Ausstellung nun auch in Delitzsch gezeigt wird, waren natürlich bei der Eröffnung anwesend. Im Anschluss lud die Kantorin Interessenten zur Besichtigung der Delitzscher Rühlmann-Orgel ein.

Dabei hatten die Besucher Gelegenheit, das Musikinstrument auch einmal von innen zu betrachten. Die Kantorin öffnete die seitlichen Türen, und einige Besucher kletterten hinein, um das Innenleben des Instruments zu erkunden. Auch die beiden Schwestern Charlotte und Tabea Fahnert aus Stahnsdorf, die zu Besuch in Delitzsch weilten, krabbelten in der Orgel bis ganz nach oben, wo die Pfeifen stehen. Die Mädchen spielen selbst Instrumente – die achtjährige Charlotte Geige und ihre zwei Jahre ältere Schwester Klavier.

Da wunderte es nicht, dass sie so neugierig das Herzstück der Orgel erkundeten. „Hier drinnen ist es zwar sehr eng, aber die vielen Pfeifen sind sehr interessant“, sagte die zehnjährige Tabea.

Von Heimrich erfuhren die Besucher unter anderem, dass diese Rühlmann-Orgel 1300 Pfeifen und 34 Register besitzt. Nach der Besichtigung im Bauch der Orgel erklärte die Kantorin am Spieltisch die verschiedenen Register, Manuale und Pedale sowie deren Bedeutung.

Auch Lars Klepzig lauschte den Worten der Kantorin sehr aufmerksam. Als ehrenamtlicher Organist im Schenkenberger Kirchspiel war sein Interesse an diesem Instrument und dessen Geschichte besonders geweckt. „Die Ausstellung ist sehr anschaulich und die Kantorin hat das Instrument sehr verständlich vorgestellt und erklärt“, sagte Klepzig und ergänzte: „Die in meinem Pfarrbereich befindliche Rühlmann-Orgel in Zschernitz ist viel kleiner als die Delitzscher.“ Das Instrument hier sei zirka dreimal größer, schätzte der Organist.

Thomas Jentzsch

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