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Delitzsch Badrina und Wölkau zeigen sich von ihrer besten Seite
Region Delitzsch Badrina und Wölkau zeigen sich von ihrer besten Seite
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00:20 25.08.2017
Grüner wird es nicht: Volker Tiefensee zeigt, was Badrina alles an Flora und Fauna zu bieten hat. Quelle: Christine Jacob
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Badrina/Wölkau

Wie grün es doch ist in Badrina ... Und wie groß und beeindruckend schön der Park rund um das Schloss in Wölkau ist ... Und dann diese herrliche Ruhe ... Wenn sie auch zum zehnten Male im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ vertreten sind, die Schönwölkauer Ortsteile wissen die Jury doch jedes Mal wieder zu begeistern.

Auch in der Patronatskirche in Wölkau schaute sich die Bewertungskommission gerne um. Quelle: Christine Jacob

Dabei war die mehrstündige Begehung mit der Bewertungskommission an diesem Montag ganz bewusst Chefsache. Bürgermeister Volker Tiefensee (CDU) meldet bei jeder Auflage Hohenroda, wo der Dorfwettbewerb vor zwei Wochen startete, zudem auch Brinnis, Lindenhayn, Badrina und Wölkau für den Dorfwettbewerb an. Die Gemeindeverwaltung fokussiert dabei aber nicht einmal auf den Sieg, sondern will die Dörfer bekannter machen und „Quote“ bringen – fünf der 13 nordsächsischen Teilnehmer in diesem Jahr sind Schönwölkauer Orte.

Ganz Schönwölkau gezeigt

Volker Tiefensee führte die Delegation höchstpersönlich zu Fuß von der Badrinaer Parklandschaft bis zu den Dorfteichen und von der dachlosen Patronatskirche Wölkau über den Schlosspark bis zum Sportplatz. Und der Bürgermeister chauffierte die Jury sogar für den guten Rundum-Eindruck: „Ich lasse immer alle fünf großen Ortschaften antreten“, erklärte der Badrinaer, „dabei hat jede einzelne ja wiederum ihre Ortsteile wie Göritz, Boyda und so weiter, und die muss man mal gesehen haben.“ Schwupp, schon kommt die Kommission in den Genuss per Bürgermeister-Taxi ganz Schönwölkau zu erfahren, Zwischenstopps hier und da inbegriffen. So viel immerhin verlautete während der Reise schon aus der Jury: „Es ist wirklich schön und wie grün es ist, ahnt man kaum, wenn man sonst höchstens mal schnell durch die Dörfer durchfährt.“ Dabei blieben aber auch Probleme wie immer wieder Ärger mit dem Biber, der immer weiter fortschreitende Verfall des Wölkauer Schlosses, der Zoff um die Parkplätze und anderes nicht verborgen.

Endergebnis lässt auf sich warten

Am Donnerstag wird die Jury abschließend noch Glaucha, einen Ortsteil der Gemeinde Zschepplin, besuchen und sich in den folgenden Tagen beraten. Das Ergebnis bleibt noch rund einen Monat geheim, am 28. September gibt es eine Auszeichnungsveranstaltung. Die drei Erstplatzierten der 13 nordsächsischen Bewerber werden sich im kommenden Jahr der Landesjury präsentieren, die beiden Landessieger wiederum vertreten Sachsen 2019 im Bundeswettbewerb.

Von Christine Jacob

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