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Delitzsch Bänke und Pflanzhügel statt leerer Plattenbauten
Region Delitzsch Bänke und Pflanzhügel statt leerer Plattenbauten
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13:48 19.05.2015
Blick auf das Neubaugebiet in Rackwitz. Quelle: Kay Würker

Zu den ersten, die sich dort trafen, gehörten am Mittwoch Bürgermeister Manfred Freigang (UWR) sowie Planer und Landschaftsbauer, die das Areal gestaltet haben. Die Freifläche wurde offiziell übergeben. Sie soll vor Augen führen, wie sich das von Leerstand geplagte Wohngebiet zukunftstauglich umbauen lässt. Die Kosten in Höhe von rund 180 000 Euro teilten sich Bund, Land und Gemeinde.

Vor etwa einem Jahr standen dort, wo jetzt Gehölze wurzeln, noch zwei Wohnblöcke. Einer der beiden gemeindeeigenen Mehrgeschosser war bereits verwaist, der andere stand zur Hälfte leer, den verbliebenen Mietern wurden Ersatzwohnungen angeboten. Mit dem Abriss soll einerseits der deutlich gesunkenen Nachfrage Rechnung getragen werden, andererseits geht es um mehr Aufenthaltsqualität im Wohnumfeld.

Das Karree zwischen Märchenweg, Schladitzer und Buschenauer Straße hat sein Gesicht komplett verändert. Auf den rund 4000 Quadratmetern, die nach den Abbrucharbeiten brach lagen, gibt es neue Wege und Sichtachsen. Und es ist einiges in die Erde gekommen: neben Rasensaat und Betonsteinpflaster auch 30 Linden. An der zentralen Wegkreuzung finden sich Kletter- und Turngeräte für Kinder, Bänke laden zum Verweilen ein. Auf den bogenförmigen Pflanzhügeln, die der Platzmitte Kontur geben, wachsen Blütenstauden, Gräser und Ziersträucher, wie etwa Hortensie und Weiße Forsythie, erklärte Landschaftsplaner Hans Gerd Kleymann. Sie sollen den Hügeln künftig Farbe geben und zugleich als Sichtschutz dienen. Acht Lichtstelen sorgen für Beleuchtung. "Besonders freue ich mich über die gelungene Mülleinhausung", sagte Bürgermeister Freigang. Der Anblick der Behälter bleibt dank Holzverblendung nun erspart. Auch der Eingangsbereich des Kinderhauses am Märchenweg ist optisch aufgewertet worden.

Und das soll nicht der Schlusspunkt sein, wie Jens Gerhardt vom federführenden Leipziger Planungsbüro u.m.s. betonte. Nächstes Jahr werde ein neuer Anlauf gestartet, um Stadtumbau-Fördermittel für weitere Gestaltungsmaßnahmen zu erhalten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Von Kay Würker

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