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Delitzsch Bauarbeiten und Kunstprojekt in Sausedlitz
Region Delitzsch Bauarbeiten und Kunstprojekt in Sausedlitz
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00:17 01.08.2017
Das Familienbildungshaus des Evangelischen Kirchenkreises Torgau-Delitzsch in Sausedlitz bietet Möglichkeiten für unterschiedliche Projekte. Quelle: Ilka Fischer
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Sausedlitz

Das Familienbildungshaus im Löbnitzer Ortsteil Sausedlitz braucht sich um eine Auslastung nicht zu sorgen. Die Einrichtung in Trägerschaft des evangelischen Kirchenkreises Torgau-Delitzsch lockt mit ihren besonderen Möglichkeiten zahlreiche Gäste an. Wie Matthias Grimm-Over, Leiter der Einrichtung, auf Anfrage mitteilte, sei das Haus in den Ferien und nahezu an allen Wochenenden komplett ausgebucht. Doch die intensive Nutzung hat auch Spuren hinterlassen. „Wir renovieren das Haus nach fünf Jahren planmäßig bis zum Frühjahr 2018 in allen Räumen. Wir freuen uns, dass der Malermeister Wilko Herrmann aus Spröda dafür beauftragt werden konnte“, erklärte Grimm-Over. Auch dadurch wolle man die Verbundenheit mit der Region zum Ausdruck bringen.

Viele Gäste aus Leipzig

Zu den Gästen zählen vor allem Menschen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt. Es konnten vor allem viele Leipziger begrüßt werden. Die Nutzung sei bunt und reiche von Seminaren, über erlebnispädagogische Aktionen, Musikwochenenden bis hin zu Hochzeiten und Konfirmationen.

In der kommenden Woche wird die Einrichtung von einer internationalen Gruppe genutzt, die sich mit einem Kunstprojekt zum Thema „Licht und Schatten“ beschäftigen wird. Es steht unter der Leitung vom Bildungsreferenten der Landeskirche Anhalt, Carsten Damm. Unterstützt wird er dabei von Psychotherapeutin Franka Billich.

Sommerkreativwoche startet

Diese Sommerkreativwoche werde in dieser Form bereits seit etwa 15 Jahren angeboten, in Sausedlitz ist die Veranstaltung zum zweiten Mal. Neun junge Leute, darunter drei junge Frauen, werden zunächst Impulse bekommen, sich dem Thema widmen und ihre Empfindungen mit Farbe auf einem Triptychon (drei einzelne Bilder, die zusammen eine Einheit bilden) bringen und ihre Werke in einer Ausstellung im Haus präsentieren. „Das Besondere ist diesmal, dass wir eine gemischte Gruppe sind“, betonte Carsten Damm. Die jungen Frauen sind Deutsche, die fünf jungen Männer im Alter von 16 bis 23 Jahre kommen aus Syrien, Iran und Eritrea. „Es wird alles sehr harmonisch ablaufen“, ist sich der Bildungsreferent sicher.

Von Ditmar Wohlgemuth

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