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Bauernverband: Andrea Lienig steigt auf

Bauernverband: Andrea Lienig steigt auf

DÖBERNITZ. Zur Führungsriege des Sächsischen Landesbauernverbandes (SLB) gehört nun auch die Döbernitzerin Andrea Lienig vom bekannten Kartoffelhof im Delitzscher Ortsteil.

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Andrea Lienig

Quelle: Alexander Bley

. Im Regionalbauernverband engagiert sich die 43-Jährige seit 2010 im Vorstand."Ich will die Interessen der Mitglieder des Bauernverbandes würdig vertreten", sagt die Diplom-Landwirtin über die Arbeit im SLB. So ist es ihr Ziel, die Rahmenbedingungen für die Arbeit positiv zu beeinflussen, für eine bessere Wahrnehmung der Landwirtschaft in der Gesellschaft zu sorgen. "Ich will Vermittler zwischen Landwirtschaft und Verbraucher sein." Öffentlichkeitsarbeit und Direktvermarktung sind daher Themen, die sie künftig im SLB angehen möchte. Es sei eine Herzensangelegenheit mehr Verständnis für die Landwirtschaft seitens der Verbraucher zu erzielen, mit Tagen des offenen Hofes offensiv auf die Leute zuzugehen und Vorurteile abzubauen.

Mit der Wahl in den SLB-Vorstand habe sie nicht gerechnet, gibt Lienig zu. Der Vorstand des Regionalbauernverbandes hatte sie vorgeschlagen, aber die Wähler seien aus den Vorständen aller Bauernverbände gekommen und die Mitkandidaten seien "sehr bekannte und würdige" gewesen. Im Vorstand des SLB ist Andrea Lienig neben Ines Senger aus der Sächsischen Schweiz eine von zwei Frauen im achtköpfigen Gremium. Es spiegelt wieder, was sich in der Gesellschaft ohne Quotenregelung ändert: Auch in der Landwirtschaft sei ein Wandel zu erkennen, seien mittlerweile mehr "frauengeführte" Unternehmen zu finden, hat Lienig beobachtet. Sie übernahm den Betrieb (20 Mitarbeiter) im Sommer 2012 von ihrem Vater, der 2013 verstarb. Den Hof will sie erfolgreich fortführen, langfristig Arbeitsplätze sichern, die Direktvermarktung ausbauen und mit noch mehr Schulprojekten den Nachwuchs an das Thema Landwirtschaft heranführen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.05.2015
Christine Jacob

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