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Delitzsch Baustelle Marienstraße: Nach Planänderung geht's voran
Region Delitzsch Baustelle Marienstraße: Nach Planänderung geht's voran
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13:59 19.05.2015
Auf dem Gelände der ehemaligen Limonadenfabrik wird die Bodenplatte für ein neues Gebäude der Wohnungsgesellschaft Delitzsch mit 38 Wohnungen gefertigt. Quelle: Alexander Bley

Doch ganz so reibungslos, wie sich Auftraggeber und Bauunternehmen den Fortgang der Arbeiten am Standort ehemalige Limonadenfabrik wünschen, ist das Vorhaben bisher nicht vorangekommen.

Am Montag früh wurde feststellt, dass am Wochenende jemand in die Bau- stellenabsperrung gefahren sein muss. Der Verursacher beging Fahrerflucht. Doch das sei noch das geringste Übel, sagt Bauleiter Roland Henze. Vielmehr beschäftigt ihn, dass immer wieder Unerwartetes einen reibungslosen Ablauf beeinträchtigt. So habe der Regen am Freitagabend den Verbau unterspült, sodass Erdreich auf die begonnene Bodenplatte gelangte, das erst wieder beseitigt werden musste. Das größte Problem stellte aber bisher das angrenzende Gebäude Bitterfelder Straße 8 (Asia-Restaurant) dar. "Geplant war, dass wir das Fundament dieses Hauses unterfüttern. Weil das Fundament aber zu brüchig ist, konnten wir aus Gründen der Standsicherheit nicht unter das Fundament", erklärt der Bauleiter. "Wir mussten folglich unsere Planung ändern", ergänzt Kathi Neumann, Abteilungsleiterin Technik der WGD. Was gleich zu Beginn der Arbeiten zu einem Zeitverzug führte.

Das neue Konzept sieht nun vor, im Tiefgeschoss eine an das Nachbargebäude angrenzende, einen Meter dicke Betonwand zu errichten, die für Standsicherheit sorgen soll. Sie wird später auch die Decke des Tiefgeschosses, in dem 26 Pkw-Stellplätze, davon drei behindertengerecht, und Keller vorgesehen sind, tragen. Über die Decke soll zudem die Einfahrt in den Hof des Gebäudekomplexes führen. Wie Roland Henze informiert, wird das Tiefgeschoss in mehreren Abschnitten gebaut. "Wenn der Keller in der Bitterfelder Straße steht, können wir dort die Baustellenzufahrt einrichten und im Abschnitt Marienstraße mit dem Kellergeschoss einschließlich Zufahrt zur Tiefgarage beginnen."

In der kommenden Woche soll zunächst die Bodenplatte (Bitterfelder Straße/Ecke Marienstraße) gegossen werden. Technologisch bedingt könne es dabei zu Lärmbelästigungen bis in die Nachtstunden kommen, wenn eine Spezialfirma den Beton maschinell glättet, kündigt der Bauleiter an. Für die Nachtarbeit muss er eine gesonderte Genehmigung einholen. Wenn der Keller fertig ist, sei das Gröbste geschafft, ist Henze zuversichtlich, die vier Wochen Verzug aufholen zu können.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.07.2014
Thomas Steingen

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