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Delitzsch Bei den Stadtwerken in Delitzsch kümmert sich Mario Schwan um das Kundengeschäft
Region Delitzsch Bei den Stadtwerken in Delitzsch kümmert sich Mario Schwan um das Kundengeschäft
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07:00 18.03.2017
Mario Schwan ist der neue Vertriebsleiter bei den Stadtwerken in Delitzsch. Quelle: Thomas Steingen
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Delitzsch

Die Stadtwerke Delitzsch (SWD) wollen ihren Vertrieb weiter voranbringen. Konkret heißt das für den neuen Vertriebsleiter Mario Schwan, die Anzahl der Strom- und Gaskunden zu steigern. Seit November ist der 42-Jährige bei den Stadtwerken für Vertrieb und Marketing verantwortlich. 17 Jahre lang war der in einem kleinen Ort bei Torgau Wohnende Vertriebsleiter bei der EnviaM für große Geschäftskunden. Er kommt somit aus der Branche und bringt viel Erfahrung mit nach Delitzsch. „Deshalb war es für mich hier auch kein schwieriger Einstieg“, erzählt er. Trotzdem finde er hier neue, interessante Herausforderungen. „Der Blumenstrauß der Arbeiten ist bunter geworden“, umschreibt er es . Das Spektrum reicht jetzt von den Haushalts- bis zu den Firmenkunden. Der Marketingbereich ist für ihn gänzlich neu hinzugekommen. Von Beginn an habe er auch einen guten Draht zu Geschäftsführer Robert Greb gefunden, „die Chemie zwischen uns stimmt, wie man so schön sagt“.

Marktfähige Preise

Der kommunale Versorger möchte mit fairen Preisen möglichst viele Kunden in der Region für sich gewinnen und auch irgendwann verloren gegangene Kunden zurückholen. „Mit unseren Tarifen brauchen wir uns nicht zu verstecken. Sie sind absolut marktfähig“, ist Schwan überzeugt. Die SWD sind der einzige Versorger in der Region, der zum Jahreswechsel seine Strompreise nicht erhöht hat.

Vor allem in den Delitzscher Ortsteilen sieht er Potenzial für neue Kunden, denn dort sei der Marktanteil geringer als in Delitzsch selbst. Deshalb werden in den nächsten Wochen zwei Energieberater, Udo Richter und Thomas Wedel, im Auftrag der SWD in den Ortsteilen unterwegs sein und das Gespräch mit Einwohnern suchen. Gerade bei älteren Menschen sei der direkte Kontakt für Kundengespräche wichtig, weiß der Diplomingenieur. Die Ortsteile, deren Netze die SWD zuletzt übernommen haben, sind auch in der Investitionstätigkeit des SWD Schwerpunkt, weil dort Nachholbedarf besteht.

Strom und Wärme selbst erzeugen und nutzen

Eine weitere Herausforderung für sich sieht Schwan im Bereich neue Energien. Strom und Wärme selbst erzeugen und nutzen, sind hier Schlagwörter, etwa mit Solaranlagen oder wie in den beiden neuen Mietshäusern in der Eilenburger Chaussee mit einem Blockheizkraftwerk. Letzteres sei für größere Wohneinheiten lohnend, weil die Mieter von günstigeren Preisen profitierten. „Aber auch für Eigenheimbesitzer können wir was tun, wenn diese beispielsweise ihre Heizungsanlagen erneuern wollen“, so Schwan weiter. Mit dem Wärmeplus-Angebot übernehmen die SWD die Finanzierung der neuen Gastherme. Der Kunde zahlt dann je nach Vertragslaufzeit, (5 bis 15 Jahre) nur einen Grundpreis und den Wärmepreis, wobei letzterer immer dem günstigsten SWD-Tarif entspricht. „Stellt der Kunde von Öl auf Gas um, gibt es obendrauf noch eine Prämie“, erklärt Schwan. 40 solche Wärmeplus-Anlagen haben die SWD bereits realisiert.

Von Thomas Steingen

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