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Delitzsch Benndorferinnen greifen bei Deutscher Meisterschaft an
Region Delitzsch Benndorferinnen greifen bei Deutscher Meisterschaft an
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22:40 17.07.2015
Die Benndorfer Feuerwehrfrauen sprinten los. Jede Sekunde zählt. Hier sind sie auf dem eigenen Platz unterwegs. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
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Benndorf

Und das ist allein ihr Verdienst. Beim 25. Sachsenpokal im Feuerwehrsport in Brandis kamen die Benndorferinnen auf den zweiten Platz. Das war gleichbedeutend mit der Qualifikation für den bundesweiten Wettbewerb vom 27. bis 31. Juli.

Die Wettkampfbedingungen in Brandis waren, was die Laufbahn und das Umfeld betraf, bestens. Da auch die Männer und die Jungfloriane ihre Wettkämpfe austrugen, waren die Frauen mit ihren Läufen erst gegen 15 Uhr an der Reihe. "Die Sonne brannte unbarmherzig", berichtete Wehrleiter Günter Robitzsch. Das war allerdings auch der Grund, warum viele Frauenmannschaften die Anreise scheuten und absagten. Letztlich liefen vier Teams auf, versuchten Bestzeiten zu erzielen. Schwierig, wenn die Betriebstemperatur schon erreicht ist, bevor es überhaupt los geht. Die Benndorfer hatten zudem ein Handycap. Kurzfristig fiel noch die Maschinistin Silke Vieweg aus. Weil man sich kennt und kameradschaftlich miteinander verbunden ist, sprang Nicole Fischer von der Wiedemarer Feuerwehr ein. Auch die Erfahrenste im Team, Kerstin Vieweg, musste wegen einer langwierigen Verletzung passen. Eine weitere Ersatzfrau musste ran. Der Harmonie in der Mannschaft tat das überhaupt keinen Abbruch. Routiniert bereiteten sich die Frauen vor, legten die Schläuche nach Wettkampfvorschrift, warteten auf das Startsignal und liefen los, als wenn das Feuer hinter ihnen her wäre. Letztlich kamen sie mit 32,6 Sekunden in die Wertung. Kein Traumergebnis, wie sie später feststellten, dennoch aber deutlich schneller als noch beim Auftritt auf dem eigenen Terrain. Dort blieb die Uhr erst nach 37,1 Sekunden stehen. Franziska Poetsch ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Crew, "zumal wir uns derzeit im Umbruch befinden". Viel mehr jüngere Frauen wollen sie gewinnen, um diesen Sport zu betreiben, der sowohl Ausdauer als auch Geschicklichkeit bedarf. "Wir freuen uns auf Rostock und werden uns ganz gezielt auf diesen Höhepunkt vorbereiten", teilte Franziska Poetsch mit.

Wer sich daran beteiligen will, sei gern gesehen. Jetzt aber genießen die Feuerwehrfrauen ihren Urlaub - bis sie am 15./16. August beim Zaascher Teichfest beim Pokallauf wieder antreten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.07.2015
Ditmar Wohlgemuth

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