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Delitzsch Berufsschulzentrum: Sanierung feierlich beendet
Region Delitzsch Berufsschulzentrum: Sanierung feierlich beendet
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14:16 19.05.2015
Die neue Technik ermöglicht den Mechatronik-Azubis verschiedene Messgeräte per Computer virtuell zu nutzen. 180 000 Euro wurden investiert. Quelle: Alexander Bley

So dass der Landkreis als Träger reagieren musste. Gestern wurden die baulichen Anpassung vorerst feierlich für beendet erklärt.

Vorerst, weil eine Auflage bleibt. Ein Vorhang muss her, einer der die Tribüne von der BSZ-Halle isoliert, im Notfall. Und so die Besucher vor Rauch schützt. Das ergab ein Brandsimulations- Gutachten. Bis der angebracht ist, bleibt die Tribüne gesperrt. "Das Ziel ist es, den Vorhang in den großen Ferien anzubringen", wagt Architekt Jan-Marco Grönert eine Prognose. Dass Prüfer nicht immer die Bösen sein müssen, bewies der Kompromiss, Schule und Halle im Erscheinungsbild zu erhalten. Denn um dem Betonklotz die Kälte zu nehmen, wurde damals viel Holz verbaut. Das Ergebnis, bis auf wenige Ausnahmen, kann sich sehen lassen. Abgeschottete Kabelschächte, schwer entflammbare Deckenabhängungen, Brandschutztüren - alles verträglich verbaut. Nur die Glaskästen auf der Tribüne und die glasgerahmten Monitore, auf denen der Stundenplan gezeigt wird, passen nicht so ins Bild.

Dennoch: "Ich bin froh, dass alles so wohnlich aussieht", freute sich BSZ-Schulleiter Wolfgang Fröhlich. Dem standen die Haare zu Berge, als er in den Sommerferien 2013 die Schule betrat und nur per Spieß- rutenlauf ins Büro gelangte. "Aber die Zusammenarbeit mit den Firmen war sehr gut. Alle haben an einem Strang gezogen", beschrieb Fröhlich die acht Monate währende Bauphase. In der ward immer eine Etage gesperrt - der ständige Umzug programmiert. Das ist passé.

Und weil die Geld-Schatulle einmal geöffnet war, konnte sich das BSZ-Kolleg über drei interaktive Tafeln freuen. Noch mehr die Mechatroniker: 180 000 Euro ist deren neues PC-gestütztes Messgerät- und Experimentiersystem wert. Mit 72 000 Euro wurde die Investition vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) gefördert. Den Löwenanteil stemmte der Landkreis. "Das ist für anspruchsvolle Ausbildung zwingend erforderlich", begründete Nordsachsens Landrat Michael Czupalla (CDU) die Investition. Vom Landkreis flossen zudem 1,33 Millionen Euro in den Umbau des Schulhauses, in dem 781 Schüler lernen. Den Rest steuerten Efre (500 000 Euro) und der Freistaat (228 000 Euro) zu.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.03.2014
Alexander Bley

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