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Betreiber passt Parkgebühren an

Schladitzer Bucht Betreiber passt Parkgebühren an

Der Betreiber der Schladitzer Bucht, die All-on-Sea Camp und Sportressort GmbH, passt das Parkplatzregime an. Bis 9 Uhr können die derzeit etwa 1000 Parkplätze kostenfrei genutzt werden. Das Drei-Stunden-Ticket kann im Restaurant verrechnet werden und eine Tageskarte kostet fünf Euro. 30 Minuten parken ist kostenlos.

Bis täglich 9 Uhr ist das Parken in der Schladitzer Bucht kostenlos.

Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Rackwitz. Der Saisonstart des Freizeit- und Wassersportzentrums All-on-Sea an der Schladitzer Bucht ist vollzogen. Ohnehin bereits ganzjährig geöffnet und gern besucht wird schon das dortige Restaurant Levante. Das All-on-Sea Camp und Sportressort GmbH strebt mittelfristig genau das an: ganzjährige Bewirtschaftung des gesamten Geländes. „Noch sind wir aber nicht soweit, aber wir arbeiten kontinuierlich und nachhaltig daraufhin“, verriet dieser Tage André Zwerschke, Öffentlichkeitsarbeiter beim Unternehmen, dem Michael Glaser als Geschäftsführer vorsteht. Seine Aufgabe war es kürzlich auch, über Veränderungen und Neuheiten in dieser Saison zu informieren. „Wir werden unser Parkplatzregime anpassen“, sagte er. Bis 9 Uhr können die derzeit etwa 1000 Parkplätze kostenfrei genutzt werden. „Damit kommen jenen entgegen, die am Morgen hier nur mal kurz mit dem Hund unterwegs sind oder ihren Spaziergang machen wollen“, erklärte Zwerschke. Kostenlos parken kann weiterhin jener, der nur eine halbe Stunde bleiben will. Marketing-Mann Zwerschke rät aber, bei Ankunft die Parkuhr einzustellen und sichtbar hinter die Frontscheibe zu legen. Die Kontrolle der Tickets übernehme eine Fremdfirma, sie verteilte auch im Bedarfsfall die Knöllchen. Nach 9 Uhr greift dann die Zahlung einer Parkgebühr. Für drei Stunden werden drei Euro fällig. „Die können beim Besuch unseres Restaurants Levante aber verrechnet werden“, teilte Michael Glaser auf Anfrage mit. Dazu müsse der Besucher einen Abschnitt des Parktickets als Nachweis vorzeigen. Wer sich länger als drei Stunden Zeit für einen Aufenthalt nimmt, sollte ein Tagestickets ziehen. „Das kostet jetzt fünf Euro“, so Zwerschke. „Ein Schrankensystem an den Einfahrten zu den Parkplätzen gibt es noch nicht“, ergänzte er und deutete damit an, dass vielleicht Veränderungen bald auch in diesem Bereich in Sicht sind.

Erheblich investiert hat das Unternehmen vor Beginn der Saison in die Technik der Küche des Restaurants Levante. Eine Besucherbefragung hatte ergeben, dass zuweilen zu lange auf bestellte Speisen gewartet werden musste. „Dieser Kritik haben wir uns angenommen und darauf reagiert.“ Doch nicht nur die Technik wurde auf den neuesten Stand gebracht, auch die Arbeitsabläufe im Restaurant selbst wurden optimiert. Geschafft werden muss dieses neue Zeitmanagement derzeit noch ohne zusätzliches Personal. Das Unternehmen bietet momentan auf seiner Internetseite allerdings Jobs für die Saison an. „An der sehr guten Essensqualität werden wir weiterhin festhalten. Damit sind die Besucher auch sehr zufrieden“, hieß es. Beibehalten werde die Öffnungszeit. Ende ist, wenn die Sonne untergeht.

Deutlich erweitert wird das Speisenangebot im Bistro. Das komme vor allem jenen entgegen, die eben nicht im Restaurant essen, aber vielleicht doch mehr als nur einen Snack haben wollen. „Es wird eine Selbstbedienungsstrecke innerhalb des Bistros gegeben“, hieß es. Der Freisitz wird in seinem Umfang bestehen bleiben.

Mehr Service für Kunden und Interessenten des Wassersportzentrums soll eine eigens dafür eingerichtete Anmeldung schaffen. Damit sei jederzeit ein Ansprechpartner vorhanden, der über das Kursangebot informieren und auch Buchungen vornehmen kann.

Verbessert hat sich auch die Versorgung der Caravanstellplätze. Von den derzeit 44 Plätzen sind jetzt 38 mit einem festen Stromanschluss ausgestattet.

Nicht verändert hat sich im Vergleich zum Vorjahr die Nutzung des Strandbereiches. Dafür sind nach wie vor 1,50 Euro pro Person zu zahlen.

Von Ditmar Wohlgemuth

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