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Delitzsch Bewirbt sich Delitzsch für die Landesgartenschau?
Region Delitzsch Bewirbt sich Delitzsch für die Landesgartenschau?
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10:38 29.04.2010
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Delitzsch

Danach steht das neue Sportstättenkonzept auf der Tagesordnung.

Außerdem soll über eine Bewerbung für die Landesgartenschau 2015 entschieden werden - erste Pläne dafür liegen nun vor. Sollte die Landesgartenschau in fünf Jahren in Delitzsch stattfinden, wäre der gesamte Grüngürtel westlich und nördlich der Altstadt eingebunden. Der Schlossgarten würde zur Barock-Kunstlandschaft, am Rosental entstünde eine Blumenhalle und im Stadtpark ein Info-Weg der Bäume. So jedenfalls lauten die ersten Ideen der Stadtverwaltung. Die Loberstadt habe sehr gute Voraussetzungen für die Durchführung einer solchen Veranstaltung, heißt es in der Beschlussvorlage, über die heute der Stadtrat befinden soll. Außerdem biete die Schau viele Chancen: Für die Delitzscher verbessere sich die Lebensqualität und für die Stadt an sich die Wahrnehmung als Touristen-Ziel. Unter anderem könnten Brachen aufgewertet und die Infrastruktur optimiert werden, heißt es. Immerhin: Der Technische wie auch der Verwaltungsausschuss des Stadtrates haben sich bereits einstimmig für eine Bewerbung ausgesprochen. Während das vorgelegte Grobkonzept für die Landesgartenschau bislang nur zwei Blätter umfasst, ist die neue Sportstättenkonzeption mehr als 80 Seiten dick.

Sie soll für künftige politische Entscheidungen als Leitfaden dienen. Eine Bestandsaufnahme der diversen Turnhallen, Bolzplätze und Freiluftsportanlagen in der Stadt, der der künftige Bedarf in der Bevölkerung gegenübergestellt wird. Außerdem wurden die Einrichtungen bewertet. Ein Ergebnis: Die Hallenflächen für den Schulsport reichen trotz zweier Neubauten noch nicht aus, lautet ein Ergebnis. Und der Bestand ist vielfach arg verschlissen.

An mehreren Schulen sind Erneuerungen beziehungsweise Sanierungen der Freiluftsportanlagen und Turnhallen fällig, wofür jedoch noch keine Planungen vorliegen. An der Diesterweg-Grundschule in der August-Bebel-Straße fehlt zur Absicherung des Schulsports eine 60-Meter-Laufbahn. Und im Stadtteil Nordwest wird aufgrund der hohen Kinderzahl ein weiterer, vierter Bolzplatz für sinnvoll gehalten - auch im Nordosten und Südwesten müsse jeweils ein solches Kleinspielfeld geschaffen werden, heißt es im Konzept. Im Stadtteil Mitte fehlen sogar zwei bis drei Plätze. Weitere Themen der heutigen Stadtratssitzung sind ein Flächenverkauf in der Altstadt und eine Bebauungsplanänderung für die „Wohnanlage Kertitz Kleinwölkau". Außerdem liegt eine neue Satzung der Freibadgebühren vor. Die Eintrittspreise sollten nicht erhöht werden, empfiehlt die Verwaltung.a

Kay Würker

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